Aus- und Fortbildungen 2020

Folgende Aus- und Fortbildungen bieten wir 2020 an:

  • Ausbildung DAV-Top-Rope-Kurs: 27.-28. März
  • Refresher DAV-Top-Rope-Schein: 28. März
  • Erste Hilfe Outdoor-Ausbildung mit der Outdoorschule Süd: 04.-05. April
  • Trainer*innen-Tag der Erlebniswerkstatt Saar: 19. April
  • Ausbildung Hochseilgarten-Betreuer*in für traditionelle Hochseilgärten: 01.+02.+03.+08.+09. Mai
  • Refresher für Betreuer*innen & Retter*innen für traditionelle Hochseilgärten: 17. Mai
  • Refresher für Betreuer*innen für Niedrigseilgärten: 18. Mai
  • Ausbildung Betreuer*innen für Niedrigseilgärten: 18.-19. Mai
  • Ausbildung Konstrukteur*innen für temporäre Niedrigseilgärten: 19.-20. Mai
  • Ausbildung Betreuer*innen und Konstrukteur*innen für Niedrigseilgärten: 18.-20. Mai
  • Ausbildung allgemeine*r Hochseilgarten-Retter*in: 19.-21. Juni
  • Fortbildung Baumhausbau als erlebnispädagogische Methode in der Jugendarbeit: 22. - 23. August
  • Fortbildung Stockfechten als erlebnispädagogische Methode: 14.-15. November
  • Fortbildung Autorität durch Beziehung: 21.-22. November 

 

 

Ausbildung bzw. Refresher DAV-Top-Rope-Kurs

Für mehr Sicherheit in Kletterhallen startete der Deutsche Alpenverein DAV 2005 die Aktion "Sicher Klettern". Herzstück sind dabei die beiden Kletterscheine "Toprope" und "Vorstieg".
Sie bauen aufeinander auf und sind ein Nachweis für die erfolgreich absolvierte Ausbildung zum sicheren Klettern und verantwortungsvollen Sichern. Der Kletterschein Top-Rope kann im Rahmen dieses 1,5-tägigen Kurses erworben werden. Die Absolvent*innen bekommen einen DAV-Ausweis, sowie eine ausführliche Broschüre mit den Inhalten der Ausbildung überreicht.
  • Kletterschein Toprope: Dieser Kurs eignet sich für Kletteranfänger*innen und Sicherungsneulinge, da er zum selbstständigen und sicheren Topropeklettern befähigt. Prüfungsinhalte sind das richtige Anseilen, Einlegen der Sicherung, Partnercheck und Selbstkontrolle, Ablassen, sowie Topropeklettern & Falltest. Auch Personen, die bereits klettern, aber keine Ausbildung genossen haben, können die Prüfung zum Kletterschein absolvieren und haben somit die Gelegenheit sich sicherungstechnisch auf den neuesten Stand zu bringen. 
  • Refresh Toprope: Sie haben zwar den Kletterschein Toprope schon erfolgreich absolviert, sind aber nicht mehr in Übung oder wollen auf ein neues Sicherungsgerät umsteigen? Hier  empfiehlt der DAV einen Refresher-Kurs, der zusätzlich über neue Entwicklungen bei Sicherungsstandards informiert. 
Weder der Kletterschein Toprope noch der Kletterschein Vorstieg befähigen dazu anderen Menschen das Sichern weiterzuvermitteln. Dies ist vor allem in der pädagogischen Arbeit zu beachten! Die Scheine dienen lediglich als Nachweis für Sie und ggbfs. Ihren Arbeitgeber, dass Sie selbst das "sichere Sichern" beherrschen, darin eine Prüfung absolviert haben und somit andere Menschen verantwortungsvoll sichern können. Für weitere Infos oder eine kurze Beratung melden Sie sich gerne bei uns - oder stöbern Sie auf der DAV-Homepage.
  • TERMIN: 27.-28. März
    • Komplettkurs: Freitag 17-20 Uhr und Samstag 10-17 Uhr
    • Refresher-Kurs: Samstag 10-13 Uhr
  • Dauer: 1,5 Tage
  • Ort: Kletterhalle der Propstey St. Josef in Taben-Rodt
  • Ausbilder: N.N.
  • Kosten: 
    • 15 € (NUR Refresher):
    • 60 € (beide Tage!):
*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

Ausbildung Erste Hilfe Outdoor für Gruppen mit der Outdoorschule-Süd e.V.

Die Erlebniswerkstatt Saar e.V. bietet in Zusammenarbeit mit der Outdoor Schule Süd jedes Jahr zu Beginn der Outdoor-Saison den Kurs „Erste Hilfe Outdoor“ an. Der Kurs ist für Menschen gedacht, die ehrenamtlich oder hauptberuflich mit Gruppen im Outdoorbereich unterwegs sind. Er bietet eine erstklassige Ersthelfer-Ausbildung in Kombination mit realistischen Rollenspielen im Rahmen von Szenarien aus dem Outdoor-Leben.

Der Kurs richtet sich an Mitarbeiter*innen und Übungsleiter*innen von Sektionen des DAV bzw. JDAV´s, Waldkindergärten, Landesforsten, Universitäten, die Feldforschung betreiben, gemeinnützige Verbände des Natur- und Umweltschutzes, Hochseilgärten, erlebnispädagogische Einrichtungen und alle Menschen, die als Gruppenleitung outdoors unterwegs sind. Bei unseren Gruppenseminaren stimmen wir Inhalte und Methodik genau auf die Bedürfnisse der jeweiligen Teilnehmergruppe ab.

Die Outdoor Schule Süd hat langjährige Erfahrung in der Durchführung von Erste Hilfe Seminaren outdoors und ist für die hohe Qualität ihrer Ausbildungen bekannt. Die Bescheinigung gilt als Nachweis für die Ausbildung in Erster Hilfe (8 Doppelstunden) gemäß §2 StVG i.V.m. § 19 Fahrerlaubnis-Verordnung. Ihre Gültigkeit beträgt 3 Jahre. Die Teilnahme ist sowohl als Erstausbildung als auch als Refresher-Kurs möglich. 

Spezielle Inhalte unserer Gruppenseminare sind z.B.:

  • professionelles Notfallmanagement
  • Umgang mit Gruppen in Notfallsituationen
  • richtiges Delegieren von Aufgaben
  • gezielt handeln in typischen Notfallsituationen
  • TERMIN: 04.-05. April
  • Dauer: 2 Tage (Samstag 9 Uhr bis Sonntag 16 Uhr - Übernachtung auf dem Gelände möglich)
  • Ort: Gelände der Erlebniswerkstatt Saar in Taben-Rodt
  • Ausbilder:  Trainer der Outdoor Schule Süd aus Freiburg
  • Kosten: 
    • 180 € (inklusive Zertifikat der Outdoorschule-Süd e.V.)

Weitere Informationen zum Kurs findet Ihr hier...

Hier das Online-Anmeldeformular.

 *Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

Trainer*innentag der Erlebniswerkstatt Saar

Jedes Jahr bieten wir unseren Trainer*innen zu Beginn der Saison neue Impulse aus der Welt der Erlebnispädagogik. Wir präsentieren neue Modelle, Methoden, Übungen oder Projekte aus dem Bereich des handlungsorientierten Lernens, die uns im vergangenen Jahr auf Messen, Kongressen, Fortbildungen oder im Austausch mit Kolleg*innen begeistert haben. 

Auch an diesem Tag steht das eigene Erleben im Vordergrund. Gerade für uns Trainer*innen, die wir ständig in der Rolle der Anleitung und Prozessbegleitung Team-Übungen anmoderieren und auswerten, ist es wichtig, auch selbst wieder einmal zu erleben, wie gruppendynamische Übungen auf uns wirken und wie sie uns und die Gruppe verändern.

Positiver Nebeneffekt ist natürlich das Team-Building im Trainer*innen-Team. Wir wollen schließlich das, was wir predigen, auch selbst leben. Und ehrlich gesagt: es macht unheimlich Spass, mal wieder  in der Teilnehmenden-Rolle zu sein...

 

  • TERMIN: 19. April  (09-17 Uhr)
  • Dauer: 1 Tag
  • Ausbildungsort: Erlebniswerkstatt Saar in Taben-Rodt
  • Referenten: Andreas Puschnig & Elisa Roth-Walraf
  • Kosten: Die Teilnahme ist nur für Trainer*innen der Erlebniswerkstatt Saar möglich und kostenlos.

Hier zum Online-Anmeldeformular

 

 

Ausbildung Betreuer*in für traditionelle Hochseilgärten

Seit 2003 haben mehr als 100 Trainer*innen unsere Ausbildung erfolgreich durchlaufen. Sie richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Multiplikator*innen und alle Interessierte, die mit Gruppen (Schulklassen, Jugendgruppen, Vereinen und/oder anderen Institutionen) eigenständig in traditionellen Hochseilgärten arbeiten wollen.

Die Aufgabe von Hochseilgarten-Betreuer*innen ist es, die Teilnehmenden auszurüsten, anzuleiten und zu beaufsichtigen. Hochseilgarten-Betreuer haben die Fähigkeit in temporären, wie auch stationären traditionellen Hochseilgärten zu arbeiten. Sie haben Kenntnisse über Hochseilgarten-Elemente und deren Anwendung, programm-spezifische Aufgaben, sicherheitstechnische Begleitung der Teilnehmenden und Interventionen im Rahmen von Seilgarten-Programmen. Die Ausbildung endet mit einer theoretischen & praktischen Prüfung. Nach bestandener Prüfung wird das Zertifikat "Betreuer*in für traditionelle Hochseilgärten" erteilt. Die Ausbildung folgt den Standards der European Ropes Course Association (ERCA). 

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Materialkunde
  • Seil- und Knotenkunde
  • Sicherungstechniken und Sicherungsarten
  • Einweisungsgespräche und Checklisten
  • Betrieb aller vorhandenen Übungsarten
  • Recht- und Versicherungskunde
  • Aufbau einer Hochseilgarten-Anlage
  • Überprüfung der Anlage

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 3 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung
  • Höhentauglichkeit

 

 

 

Hier zum Online-Anmeldeformular

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

"Refresherkurs für Betreuer*innen & Retter*innen" für Hochseilgärten

Alle ERCA Zertifikate besitzen eine Gültigkeit von 3 Jahren. Nach diesen 3 Jahren "ruht" das Zertifikat - d.h. es ist nicht mehr gültig, kann aber durch den Besuch eines Refresher-Kurses wieder aktiviert werden. Nach 5 Jahren ohne Refresher-Kurs erlischt das Zertifikat. Diese Fortbildung richtet sich daher an alle Seilgarten-Trainer*innen, die ihr Zertifikat verlängern und auf dem neuesten Stand bleiben wollen. 

Der Auffrischungskurs dauern einen Tag, richtet sich nach den Standards der European Ropes Course Association (ERCA) und verlängert die Gültigkeit des ERCA-Zertikikats für weitere 3 Jahre. An diesem Tag können sowohl Hochseilgarten-Betreuer*innen für traditionelle Seilgärten als auch allgemeine Hochseilgarten-Retter*innen ihre Ausbildung auffrischen. Die Erlebniswerkstatt Saar e.V. empfiehlt jedem/r Hochseilgarten-Trainer*in jährlich einen Refresherkurs zu besuchen, um sicher zu gehen, dass man zu Beginn der Saison auf dem neuesten Stand der Technik ist. 

  • TERMIN: 17. Mai (09-18 Uhr)
  • Dauer: 1 Tag
  • Ort: Taben-Rodt
  • Ausbilder: Ausbildungsteam der EWS
  • Kosten: 
    • 80 € (inklusive Zertifikat der Erlebniswerkstatt Saar e.V.)
    • Für Trainer*innen der Erlebniswerkstatt Saar kostenlos. 

Hier das Online-Anmeldeformular. 

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Refresher Betreuer*in für niedrige Seilgärten

Nach dem Ausbildungscurriculum der European Ropes Course Association (ERCA) ist alle 3 Jahre eine Auffrischung des Zertifikats "Betreuer*in für niedrige Seilgärten" zu besuchen. Wir bringen Sie hier auf den neuesten Stand und referieren den Stand der Technik. 

Hier zum Online-Anmeldeformular

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Ausbildung zum/zur Betreuer*in für niedrige Seilgärten

Der niedrige permanente Seilgarten ist ein hervorragendes Medium, um eine Vielzahl der Inhalte aus dem Lernzielkatalog der Erlebniswerkstatt Saar e.V. zu thematisieren. Angesprochen werden vor allem Konzentration, Kooperation, Klarheit der Kommunikation, psychische Ausdauer, Empathie, Vertrauen, Verantwortungsbewusstsein und Körperbewusstsein. 

Die Anzahl und Kombination der Elemente lässt den verantwortlichen Trainer*innen größtmöglichen Spielraum. Es können sowohl einzelne Elemente als auch ein kompletter Parcours durchspielt werden. So kann der niedrige Seilgarten auf ein festgelegtes Kursziel bzw. auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt werden.

In dieser Ausbildung wird vermittelt, wie der niedrige Seilgarten in erlebnispädagogischen Programmen sinnvoll und zielgerichtet eingesetzt werden kann. Auf der praktischen Seite lernen wir den korrekten Aufbau der verschiedenen Übungen, die Anmoderation der Übungen und die sicherheitstechnischen Aspekte kennen. 

Die Ausbildung wird nach den Standards und dem Ausbildungscurriculum der European Ropes Course Association (ERCA) durchgeführt. Sie endet mit einer theoretischen und praktischen Prüfung. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie das Zertifikat "Betreuer*in für niedrige Seilgärten". 

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Auf- und Abbau der Übungen
  • Anmoderation und Auswertung 
  • Sicherheitsanspekte
  • Statik
  • Normen und Standards
  • Sicherheitsmanagment
  • Unfallmanagement

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 3 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung

 

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

Ausbildung Konstrukteur*in für niedrige temporäre Seilgärten

Nicht jede*r hat einen stationären Seilgarten zur Verfügung, um mit der eigenen Gruppe erlebnispädagogisch zu arbeiten. Doch neben den fest-installierten Seilgärten lassen sich mobil auch temporäre - also zeitlich begrenzt nutzbare - Anlagen aufbauen. Geeignete Bäume oder Fixpunkte, Material und entsprechende Kenntnisse vorausgesetzt kann man auch vor Ort das Erlebnis Seilgarten möglich machen.

Ob klassisch mit Statikseil oder moderner mit Slacklines oder Schwerlastschlingen - in jedem Fall gibt es einiges zu beachten, denn die Kräfte, die auf ein gespanntes System wirken, können enorm sein. Fixpunkte können versagen und Material bei unsachgemäßer Anwendung reissen. Ohne Hintergrundwissen zum Thema Statik und Bruch- bzw. Nutzlast geht´s also nicht. 

Der Vorteil von temporären Anlagen liegt in der höheren Flexibilität und in den - verglichen mit einer stationären Anlage - relativ geringen Kosten. Die Anforderungen an eine*n Konstrukteur*in für niedrige temporäre Seilgärten sind allerdings sehr hoch. Er bzw. sie muss in der Lage sein, eine temporäre Anlage sicher aufzubauen, zu betreiben, sinnvoll anzuleiten und wieder sicher abzubauen. Dafür ist es entscheidend, ob die auftretenden Kräfte beim Spannen von Seilen und beim Begehen mit einer Gruppe realistisch eingeschätzt werden können.

Die Ausbildung vermittelt sowohl das technische Know-How und das Hintergrundwissen als auch die pädagogischen Grundlagen für die erlebnispädagogische Arbeit mit niedrigen temporären Seilgärten. Sie folgt dem Ausbildungscurriculum der European Ropes Course Association (ERCA) und baut auf der Ausbildung Betreuer*in für Niedrigseilgärten auf.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Aufbau von niedrigen Seilelementen
  • Nutzung von Flaschenzügen
  • Nutzung von Slacklines
  • Materialkunde
  • Anmoderation und Auswertung 
  • Sicherheitsanspekte
  • Statik
  • Normen und Standards
  • Sicherheitsmanagment
  • Unfallmanagement

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ausbildung Betreuer*in für Niedrigseilgärten
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 3 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung

 

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

Ausbildung Betreuer*in & Konstrukteur*in für niedrige temporäre Seilgärten

Laut dem Ausbildungscurriculum der ERCA lassen sich beide Ausbildungen - Betreuer*in für Niedrigseilgärten & Konstrukteur*in für niedrige temporäre Seilgärten -  auch in einem drei-tägigen Kurs kombinieren. Die Ausbildungszeit verkürzt sich so von 4 auf 3 Tage. Die Inhalte findet ihr in den Kursbeschreibungen oben...

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

Ausbildung zum/zur allgemeinen Retter*in in Hochseilgärten

Retter*innen in Hochseilgärten  haben die Aufgabe, Teilnehmende im Hochseilgarten aus jeder Position sicher zurück auf den Boden zu bringen. Die Retter*innen-Qualifikation baut auf der Qualifikation zum/r Hochseilgarten-Betreuer*in auf und schließt somit alle Fähigkeiten und Anforderungen des/der Betreuer*in mit ein. 

Die Ausbildung zum/zur allgemeinen Retter*in in Hochseilgärten ist für mobile, temporäre sowie permanente traditionelle Seilgärten gültig. In Rahmen der Ausbildung werden Interventions- und Rettungstechniken vermittelt, eingeübt und geprüft, die sicher stellen, dass alle Teilnehmenden in jeder Situation und Position innerhalb des Hochseilgartens in kürzester Zeit zurück auf den Boden gebracht werden können. Die Ausbildung endet mit einer theoretischen & praktischen Prüfung. Nach bestandener Prüfung wird das Zertifikat "Allgemeine Retter*in für Hochseilgärten" erteilt. Die Ausbildung folgt den Standards der European Ropes Course Association (ERCA).

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Materialkunde
  • Seil- und Knotenkunde
  • Interventionsmethoden
  • Aktiv- und Passivrettung vom Element und von der Plattform
  • Sicherheitsmanagment
  • Unfallmanagement

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 3 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung
  • Höhentauglichkeit
  • Ausbildung zum/zur Betreuer*in für traditionelle Seilgärten

 

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

Fortbildung Baumhaus bauen als erlebnispädagogische Methode

Baumhäuser bauen liegt voll im Trend. Doch wie lassen sich Baumhäuser im Rahmen von Jugendprojekten - also mit Unterstützung von Kindern und Jugendlichen - sicher bauen? Wie konstruiere ich ein Baumhaus? Welche statischen Voraussetzungen und Sicherheitsmaßnahmen muss ich dabei beachten? Wie sieht der Baumhaus-Bau aus bau-und versicherungsrechtlichen Perspektive aus? All diese Fragen werden im Laufe der Fortbildung beantwortet...

Die Erlebniswerkstatt Saar e.V. baut seit ca. 10 Jahren im Rahmen von Freizeitmaßnahmen mit Kindern und Jugendlichen Baumhäuser. Was klein begann, ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit geworden. Wir möchten gerne die Erfahrungen, die wir im Laufe dieser vielen Jahren mit dem Bau unserer Baumhäuser erworben haben, an Multiplikator*innen und andere Interessierte weitergeben. 

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Materialkunde
  • Seil- und Knotenkunde
  • Statische Berechnung
  • Planung der Maßnahme
  • Sicherheitsmanagment
  • Rechtliches

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 3 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung
  • Höhentauglichkeit 

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 
 

Fortbildung Stockfechten als erlebnispädagogische Methode

Wir freuen uns, dieses Jahr Tobias Stichlmair aus Freiburg als Referenten für die Fortbildung "Stockfechten als erlebnispädagogische Methode" bei uns zu begrüßen. Wir sind schon sehr gespannt...

Das Fechten ist ein Urbild. Menschen aller Zeiten und Kulturen sind von dem Archetypen des "Inneren Kriegers" fasziniert. Diese Faszination spüren wir, wenn wir einen Stock in die Hand nehmen. Stöcke sind seit jeher Gegenstände, die Jung und Alt zum spielen animieren.  Wir können den Stock balancieren, drehen (auch als Feuerstab), werfen (und natürlich fangen) und Ihn zum Fechten verwenden. In der Pädagogik wird der Stock eingesetzt, um beispielsweise Wahrnehmung, gewaltfreie Kommunikation oder Empathiefähigkeit zu schulen.

In dieser Fortbildung stellen wir das Stockfechten als erlebnispädagogische Methode vor. Wir beschäftigen uns mit der archetypischen Bedeutung des Stockkampfes, den unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten im Rahmen von Programmen mit KIndern, Jugendlichen und Erwachsenen und  nehmen natürlich auch selbst den Stock in die Hände, um zu erfahren, wie es sich anfühlt Stockkämpfer*in zu sein...

  • Termin: 14.-15. November  (jeweils von 09-17 Uhr)
  • Dauer: 2 Tage
  • Ort: Erlebniswerkstatt Saar e.V. in Taben-Rodt
  • Ausbilder: Tobias Stichlmeir (Sport- und Gesundheitslehrer, Dozent für Erlebnispädagogik, Naturtherapeut i.A.)
  • Kosten: 
    • 180 € (inklusive Zertifikat der Erlebniswerkstatt Saar e.V.)*

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

Fortbildung Autorität durch Beziehung - oder wie kann der Ausstieg aus dem Machtkampf gelingen

In pädagogischen Settings haben pädagogische Fachkräfte es zunehmend mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die wenig positive oder verlässliche Bindungserfahrungen gemacht haben und mit starken Reifeverzögerungen, Lernschwierigkeiten und/oder Beeinträchtigungen in der Persönlichkeitsentwicklung auf sich aufmerksam machen. Diese jungen Menschen stellen Fachkräfte zunehmend vor große fachliche Herausforderungen. Gleichzeitig gibt es noch keine flächendeckende Erkenntnisse oder Konzepte, um diesen Kindern und Jugendlichen einen angemessenen, wertschätzenden und entwicklungsfördernden Umgang zu ermöglichen.

Die Konzepte der „Neuen Autorität“ und der „Professionellen Präsenz“ von Haim Omer zeigen dabei Wege auf, wie dies gelingen kann. Diese hat vor allem ethische und moralische Aspekte im Blick und wahrt so u.a. die Persönlichkeitsrechte von Kindern und Jugendlichen. Im ersten Teil des Workshops geht es darum das Konzept Haim Omers kennenzulernen. Mit Hilfe von Inputs, praktischen Beispielen und Wahrnehmungsübungen soll aufgezeigt werden, wie eine professionelle Haltung entwickelt und eine Handlungsfähigkeit hergestellt werden kann. Im zweiten Teil des Workshops wird mit Hilfe der kollegialen Beratung ein Instrument vorgestellt, mit dem die Teilnehmenden eigene Fallbeispiele reflektieren und auf dem Hintergrund des Konzeptes der Neuen Autorität neue Handlungsimpulse erhalten können.

Die Bereitschaft eigene Praxisbeispiele zur Verfügung zu stellen und die eigene pädagogische Haltung zu reflektieren sollte mitgebracht werden. 

 

  • Termin: 21.-22. November  (jeweils von 09-17 Uhr)
  • Dauer: 2 Tage
  • Ort: Erlebniswerkstatt Saar e.V. in Taben-Rodt
  • Ausbilder: Thomas Feilen (Diplompädagoge, Erlebnispädagoge, Supervisor)
  • Kosten: 
    • 180 € (inklusive Zertifikat der Erlebniswerkstatt Saar e.V.)*

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.