Aus- und Fortbildungen 2021

 
Seit über 10 Jahren bietet die Erlebniswerkstatt Saar e.V. ein Aus- und Fortbildungsprogramm für Praktiker*innen der erlebnispädagogischen Arbeit an. Als Referent*innen holen wir immer wieder bekannte Namen aus der erlebnispädagogischen Szene zu uns nach Taben-Rodt. Aber auch die Erfahrungen, die wir selbst als professionelle Erlebnispädagog*innen in verschiedensten Programmen gemacht haben, floßen und fließen in unser Aus- und Fortbildungsprogramm ein.

Motivation für uns war zum einen unsere eigenen Trainer*innen besser zu qualifizieren. Zum anderen wollten wir immer Angebote für die Aus- und Weiterbildung hier vor Ort  -  sozusagen in der "erlebnispädagogischen Provinz" - schaffen und damit die Erlebnispädagogik in der Region zwischen Trier, Saarbrücken und Luxemburg stärken und weiter entwickeln helfen.

Mit unserer "Basisqualifikation Erlebnispädagogik" (siehe unten) gehen wir jetzt einen weiteren Schritt in Richtung Professionalisierung der Erlebnispädagogik in unserer Region.

 

Viel Spaß mit unserem Aus- und Fortbildungsprogramm 2021 wünscht Ihnen 

 

Andreas Puschnig

(Bildungsreferent der Erlebniswerkstatt Saar e.V.)

 

 

 

Folgende Aus- und Fortbildungen bieten wir 2021 an:

 

 

"Basisqualifikation Erlebnispädagogik"

- Qualifizierungsreihe für die erlebnispädagogische Praxis 

Die "Basisqualifikation Erlebnispädagogik" versteht sich nicht als erlebnispädagogische "Voll"-Ausbildung. Hier gibt es im In- und Ausland eine Vielzahl ausgezeichneter Anbieter. Unser Programm setzt "niedrigschwelliger" an und möchte Praktiker*innen bei uns vor Ort die Möglichkeit geben, sich mit einem vertretbaren zeitlichen Aufwand differenziert mit dem Konzept der Erlebnispädagogik auseinander zu setzen und praktische Kompetenzen in der Anleitung von erlebnispädagogischen Programmen zu erwerben. 

Mit unserem Angebot wollen wir Menschen, für die Ausbildungsprogramme von 28 Tagen und mehr momentan (noch) nicht realisierbar oder verhältnismäßig sind, den professionellen Einstieg in die Erlebnispädagogik erleichtern. Damit schließen wir eine Lücke für viele Einsteiger und ermöglichen Qualifizierung regional vor Ort. 

 

Das Curriculum besteht aus mindestens 4 Seminaren: 

 

Folgende Fortbildungen können als "Methodische Praxis-Module" belegt werden:

 

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Freude an der Arbeit mit Menschen in der Natur
  • Interesse an Erlebnispädagogik
  • Vorerfahrung in der Arbeit mit Gruppen wäre wünschenswert
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 2 Jahre)

 

Nach Besuch des zwei-tägigen Abschluss-Seminars vergeben wir das Zertifikat "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

 

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.
 

 

Absage: Ausbildung bzw. Refresher für den "DAV-Kletterschein": 02. - 03. April 2021         → Neuer Termin folgt

Für mehr Sicherheit in Kletterhallen startete der Deutsche Alpenverein DAV 2005 die Aktion "Sicher Klettern". Herzstück sind dabei die beiden Kletterscheine "Toprope" und "Vorstieg".
Sie bauen aufeinander auf und sind ein Nachweis für die erfolgreich absolvierte Ausbildung zum sicheren Klettern und verantwortungsvollen Sichern. Der Kletterschein Top-Rope kann im Rahmen dieses 1,5-tägigen Kurses erworben werden. Die Absolvent*innen bekommen einen DAV-Ausweis, sowie eine ausführliche Broschüre mit den Inhalten der Ausbildung überreicht.
  • Kletterschein Toprope: Dieser Kurs eignet sich für Kletteranfänger*innen und Sicherungsneulinge, da er zum selbstständigen und sicheren Topropeklettern befähigt. Prüfungsinhalte sind das richtige Anseilen, Einlegen der Sicherung, Partnercheck und Selbstkontrolle, Ablassen, sowie Topropeklettern & Falltest. Auch Personen, die bereits klettern, aber keine Ausbildung genossen haben, können die Prüfung zum Kletterschein absolvieren und haben somit die Gelegenheit sich sicherungstechnisch auf den neuesten Stand zu bringen. 
  • Refresh Toprope: Sie haben zwar den Kletterschein Toprope schon erfolgreich absolviert, sind aber nicht mehr in Übung oder wollen auf ein neues Sicherungsgerät umsteigen? Hier  empfiehlt der DAV einen Refresher-Kurs, der zusätzlich über neue Entwicklungen bei Sicherungsstandards informiert. 
Weder der Kletterschein Toprope noch der Kletterschein Vorstieg befähigen dazu anderen Menschen das Sichern weiterzuvermitteln. Dies ist vor allem in der pädagogischen Arbeit zu beachten! Die Scheine dienen lediglich als Nachweis für Sie und ggbfs. Ihren Arbeitgeber, dass Sie selbst das "sichere Sichern" beherrschen, darin eine Prüfung absolviert haben und somit andere Menschen verantwortungsvoll sichern können. Für weitere Infos oder eine kurze Beratung melden Sie sich gerne bei uns - oder stöbern Sie auf der DAV-Homepage.
*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Fortbildung "Autorität durch Beziehung - oder wie kann der Ausstieg aus dem Machtkampf gelingen?"

In pädagogischen Settings haben pädagogische Fachkräfte es zunehmend mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die wenig positive oder verlässliche Bindungserfahrungen gemacht haben und mit starken Reifeverzögerungen, Lernschwierigkeiten und/oder Beeinträchtigungen in der Persönlichkeitsentwicklung auf sich aufmerksam machen. Diese jungen Menschen stellen Fachkräfte zunehmend vor große fachliche Herausforderungen. Gleichzeitig gibt es noch keine flächendeckende Erkenntnisse oder Konzepte, um diesen Kindern und Jugendlichen einen angemessenen, wertschätzenden und entwicklungsfördernden Umgang zu ermöglichen.

Die Konzepte der „Neuen Autorität“ und der „Professionellen Präsenz“ von Haim Omer zeigen dabei Wege auf, wie dies gelingen kann. Diese hat vor allem ethische und moralische Aspekte im Blick und wahrt so u.a. die Persönlichkeitsrechte von Kindern und Jugendlichen. Im ersten Teil des Workshops geht es darum das Konzept Haim Omers kennenzulernen. Mit Hilfe von Inputs, praktischen Beispielen und Wahrnehmungsübungen soll aufgezeigt werden, wie eine professionelle Haltung entwickelt und eine Handlungsfähigkeit hergestellt werden kann. Im zweiten Teil des Workshops wird mit Hilfe der kollegialen Beratung ein Instrument vorgestellt, mit dem die Teilnehmenden eigene Fallbeispiele reflektieren und vor dem Hintergrund des Konzeptes der Neuen Autorität neue Handlungsimpulse erhalten können.

Die Bereitschaft eigene Praxisbeispiele zur Verfügung zu stellen und die eigene pädagogische Haltung zu reflektieren sollte mitgebracht werden. 

 

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

"Trainer*innentag der Erlebniswerkstatt Saar"

Jedes Jahr bieten wir unseren Trainer*innen zu Beginn der Saison neue Impulse aus der Welt der Erlebnispädagogik. Wir präsentieren neue Modelle, Methoden, Übungen oder Projekte aus dem Bereich des handlungsorientierten Lernens, die uns im vergangenen Jahr auf Messen, Kongressen, Fortbildungen oder im Austausch mit Kolleg*innen begeistert haben. 

Auch an diesem Tag steht das eigene Erleben im Vordergrund. Gerade für uns Trainer*innen, die wir ständig in der Rolle der Anleitung und Prozessbegleitung Team-Übungen anmoderieren und auswerten, ist es wichtig, auch selbst wieder einmal zu erleben, wie gruppendynamische Übungen auf uns wirken und wie sie uns und die Gruppe verändern.

Positiver Nebeneffekt ist natürlich das Team-Building im Trainer*innen-Team. Wir wollen schließlich das, was wir predigen, auch selbst leben. Und ehrlich gesagt: es macht unheimlich Spass, mal wieder  in der Teilnehmenden-Rolle zu sein...

Dieses Jahr wird es einen Kurz-Workshop zum Thema "Stockfechten" geben - als kleiner Vorgeschmack auf die Fortbildung mit Tobias Stichlmair am 24. und 25. April und einen weiteren Kurz-Workshop zum Thema "Outdoor-Küche", in dem wir unsere neu erworbenen Outdoor-Kochtöpfe mal so richtig durchtesten wollen. 

 

  • TERMIN: 18. April 2021  
  • Dauer: 1 Tag (09-17 Uhr)
  • Ausbildungsort: Erlebniswerkstatt Saar in Taben-Rodt
  • Referent*innen: Andreas Puschnig & Elisa Roth-Walraf, Charlotte Steinhauer (Stockfechten), Malik Jung (Outdoor-Küche)
  • Kosten:  Die Teilnahme ist für Trainer*innen der Erlebniswerkstatt Saar e.V. verpflichtend und kostenlos. Für Menschen, die Interesse an einer Mitarbeit haben ist die Teilnahme nach einem Kennelerngespräch möglich.

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Refresherkurs für "Betreuer*innen & Retter*innen für Hochseilgärten"

Alle ERCA Zertifikate besitzen eine Gültigkeit von 3 Jahren. Nach diesen 3 Jahren "ruht" das Zertifikat für ein Jahr - d.h. es ist nicht mehr gültig, kann aber durch den Besuch eines Refresher-Kurses wieder aktiviert werden. Nach 4 Jahren ohne Refresher-Kurs erlischt das Zertifikat. Diese Fortbildung richtet sich daher an alle Seilgarten-Trainer*innen, die ihr Zertifikat verlängern und auf dem neuesten Stand bleiben wollen. 

Der Auffrischungskurs dauern einen Tag, richtet sich nach den Standards der European Ropes Course Association (ERCA) und verlängert die Gültigkeit des ERCA-Zertikikats für weitere 3 Jahre. An diesem Tag können sowohl Hochseilgarten-Betreuer*innen für traditionelle Seilgärten als auch allgemeine Hochseilgarten-Retter*innen ihre Ausbildung auffrischen. Die Erlebniswerkstatt Saar e.V. empfiehlt jedem/r Hochseilgarten-Trainer*in jährlich einen Refresherkurs zu besuchen, um sicher zu gehen, dass man zu Beginn der Saison auf dem neuesten Stand der Technik ist. 

  • TERMIN: 17. April 2021 
  • Dauer: 1 Tag (09-18 Uhr)
  • Ort: Taben-Rodt
  • Ausbilder: Guerino Mazzuca & das Ausbildungsteam der EWS
  • Kosten: Für aktive Trainer*innen der Erlebniswerkstatt Saar e.V. (mind. 5 Einsatztage in 2020-2021) kostenlos und verpflichtend.

Hier das Online-Anmeldeformular. 

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Ausbildung "Betreuer*in für traditionelle Hochseilgärten"

Seit 2003 haben mehr als 100 Trainer*innen unsere Ausbildung erfolgreich durchlaufen. Sie richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Multiplikator*innen und alle Interessierte, die mit Gruppen (Schulklassen, Jugendgruppen, Vereinen und/oder anderen Institutionen) eigenständig in traditionellen Hochseilgärten arbeiten wollen.

Die Aufgabe von Hochseilgarten-Betreuer*innen ist es, die Teilnehmenden auszurüsten, anzuleiten und zu beaufsichtigen. Hochseilgarten-Betreuer haben die Fähigkeit in temporären, wie auch stationären traditionellen Hochseilgärten zu arbeiten. Sie haben Kenntnisse über Hochseilgarten-Elemente und deren Anwendung, programm-spezifische Aufgaben, sicherheitstechnische Begleitung der Teilnehmenden und Interventionen im Rahmen von Seilgarten-Programmen. Die Ausbildung endet mit einer theoretischen & praktischen Prüfung. Nach bestandener Prüfung wird das Zertifikat "Betreuer*in für traditionelle Hochseilgärten" erteilt. Die Ausbildung folgt den Standards der European Ropes Course Association (ERCA). 

 

Die Ausbildung dient auch als "Methodisches Praxis-Modul I und Il" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik"

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Materialkunde
  • Seil- und Knotenkunde
  • Sicherungstechniken und Sicherungsarten
  • Einweisungsgespräche und Checklisten
  • Betrieb aller vorhandenen Übungsarten
  • Recht- und Versicherungskunde
  • Aufbau einer Hochseilgarten-Anlage
  • Überprüfung der Anlage

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 2 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung
  • Höhentauglichkeit, erste Erfahrungen i Klettern

 

 

 

  • TERMIN: 11.+12.+13. Juni & 18.+19+.+20. Juni 2021
  • Dauer: 19. und 26. März 14-18 Uhr, 20.+21.+27.+28. März 9-18 Uhr
  • Ort: Hochseilgarten der Erlebniswerkstatt Saar in Taben-Rodt
  • Ausbilder: Mitglieder des Ausbildungsteams der Erlebniswerkstatt Saar e.V. 
  • Kosten: 480 € (inklusive Zertifikat der Erlebniswerkstatt Saar e.V.)*

Hier zum Online-Anmeldeformular

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Ausbildung "Erste Hilfe Outdoor für Gruppen mit der Outdoorschule-Süd e.V."

Die Erlebniswerkstatt Saar e.V. bietet in Zusammenarbeit mit der Outdoor Schule Süd jedes Jahr zu Beginn der Outdoor-Saison den Kurs „Erste Hilfe Outdoor“ an. Der Kurs ist für Menschen gedacht, die ehrenamtlich oder hauptberuflich mit Gruppen im Outdoorbereich unterwegs sind. Er bietet eine erstklassige Ersthelfer-Ausbildung in Kombination mit realistischen Rollenspielen im Rahmen von Szenarien aus dem Outdoor-Leben.

Der Kurs richtet sich an Mitarbeiter*innen und Übungsleiter*innen von Sektionen des DAV bzw. JDAV´s, Waldkindergärten, Landesforsten, Universitäten, die Feldforschung betreiben, gemeinnützige Verbände des Natur- und Umweltschutzes, Hochseilgärten, erlebnispädagogische Einrichtungen und alle Menschen, die als Gruppenleitung outdoor unterwegs sind. Bei unseren Gruppenseminaren stimmen wir Inhalte und Methodik genau auf die Bedürfnisse der jeweiligen Teilnehmergruppe ab.

Die Outdoor Schule Süd hat langjährige Erfahrung in der Durchführung von Erste Hilfe Seminaren outdoor und ist für die hohe Qualität ihrer Ausbildungen bekannt. Die Bescheinigung gilt als Nachweis für die Ausbildung in Erster Hilfe (8 Doppelstunden) gemäß §2 StVG i.V.m. § 19 Fahrerlaubnis-Verordnung. Ihre Gültigkeit beträgt 3 Jahre.

Die Teilnahme ist als Erstausbildung und eventuell auch als Refresher-Kurs möglich. Bitte bei der Anmeldung angeben, falls schon mal eine Erstausbildung bei der Outdorrschule gemacht wurde!

Spezielle Inhalte unserer Gruppenseminare sind z.B.:

  • professionelles Notfallmanagement
  • Umgang mit Gruppen in Notfallsituationen
  • richtiges Delegieren von Aufgaben
  • gezielt handeln in typischen Notfallsituationen
  • Termin: 10. - 11. April 2021
  • Dauer: 2 Tage (Samstag 9 Uhr bis Sonntag 16 Uhr)
  • Ort: Gelände der Erlebniswerkstatt Saar in Taben-Rodt
  • Ausbilder:  Trainer der Outdoor Schule Süd aus Freiburg
  • Kosten: 180 € (inklusive Zertifikat der Outdoorschule-Süd e.V. & Buch "Erste Hilfe Outdoor")

Weitere Informationen zum Kurs findet Ihr hier...

Hier das Online-Anmeldeformular.

 *Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Fortbildung "Einführungskurs Erlebnispädagogik"

Der Basiskurs richtet sich an alle, die sich fundiert über das Konzept "Erlebnispädagogik" informieren und erste praktische Kompetenzen in der Anleitung von erlebnispädagogischen Programmen erwerben wollen. Erlebnispädagogik hat sich als fester Bestandteil der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit und der betrieblichen Aus- und Weiterbildung etabliert. Doch was hat es mit diesem Konzept genau auf sich? Wann ist etwas "erlebnispädagogisch"? Welche Modelle stehen dahinter? Wie leite ich erlebnispädagogische Lern-Sequenzen an?

Der 3-tägige Basiskurs Erlebnispädagogik möchte Menschen einen guten Einstieg in die Praxis der erlebnispädagogischen Arbeit geben. Hierzu werden wir - getreu dem Motto "Mit Kopf, Herz und Hand" - sowohl theoretische und praktische Inhalte als auch Möglichkeiten zur Selbstreflexion geben. Ziel des Basiskurses ist es, ein eigenes Verständnis von Erlebnispädagogik zu entwickeln,  die gängigen theoretischen, wertorientierten und historischen Grundlagen kennen zu lernen und Basis-Kompetenzen in der Anleitung von erlebnispädagogischen Aktivitäten und Programmen zu erwerben. 

Der Basiskurs Erlebnispädagogik dient auch als Einstiegs-Seminar zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik"

Theoretische Inhalte:

  • Konzept,
  • geschichtliche Wurzeln,
  • Lern- und Wirkungsmodelle,
  • Zielgruppen,
  • Gruppendynamik, Moderation und Anleitung,
  • Medien und Methoden, 
  • Sicherheitsmanagement,
  • Recht- und Versicherung.

Praktische Inhalte:

  • Den pädagogischen Rahmen setzen,
  • Anmoderation von kooperativen Abenteuerspielen, 
  • Aufbau und Betreuung von Übungen im niedrigen Seilgarten,
  • Einsatz von Reflextionsmethoden,
  • Selbsterfahrung und Selbstreflexion.

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Fortbildung "Stockfechten als erlebnispädagogische Methode"

Wir freuen uns, dieses Jahr Tobias Stichlmair aus Freiburg als Referenten für die Fortbildung "Stockfechten als erlebnispädagogische Methode" bei uns zu begrüßen. Wir sind schon sehr gespannt...

Das Fechten ist ein Urbild. Menschen aller Zeiten und Kulturen sind von dem Archetypen des "Inneren Kriegers" fasziniert. Diese Faszination spüren wir, wenn wir einen Stock in die Hand nehmen. Stöcke sind seit jeher Gegenstände, die Jung und Alt zum spielen animieren.  Wir können den Stock balancieren, drehen (auch als Feuerstab), werfen (und natürlich fangen) und Ihn zum Fechten verwenden. In der Pädagogik wird der Stock eingesetzt, um beispielsweise Wahrnehmung, gewaltfreie Kommunikation oder Empathiefähigkeit zu schulen.

In dieser Fortbildung stellen wir das Stockfechten als erlebnispädagogische Methode vor. Wir beschäftigen uns mit der archetypischen Bedeutung des Stockkampfes, den unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten im Rahmen von Programmen mit KIndern, Jugendlichen und Erwachsenen und  nehmen natürlich auch selbst den Stock in die Hände, um zu erfahren, wie es sich anfühlt Stockkämpfer*in zu sein...

Die Fortbildung Stockfechten dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik"

  • Termin: 24. - 25. April 2021 
  • Dauer: 2 Tage (jeweils von 09-17 Uhr)
  • Ort: Erlebniswerkstatt Saar e.V. in Taben-Rodt
  • Ausbilder: Tobias Stichlmeir (Sport- und Gesundheitslehrer, Dozent für Erlebnispädagogik, Naturtherapeut i.A.)
  • Kosten: 180 € (inklusive Zertifikat der Erlebniswerkstatt Saar e.V.)*

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Ausbildung "Allgemeine*e Retter*in in Hochseilgärten"

Retter*innen in Hochseilgärten  haben die Aufgabe, Teilnehmende im Hochseilgarten aus jeder Position sicher zurück auf den Boden zu bringen. Die Retter*innen-Qualifikation baut auf der Qualifikation zum/r Hochseilgarten-Betreuer*in auf und schließt somit alle Fähigkeiten und Anforderungen des/der Betreuer*in mit ein. 

Die Ausbildung zum/zur allgemeinen Retter*in in Hochseilgärten ist für mobile, temporäre sowie permanente traditionelle Seilgärten gültig. In Rahmen der Ausbildung werden Interventions- und Rettungstechniken vermittelt, eingeübt und geprüft, die sicher stellen, dass alle Teilnehmenden in jeder Situation und Position innerhalb des Hochseilgartens in kürzester Zeit zurück auf den Boden gebracht werden können. Die Ausbildung endet mit einer theoretischen & praktischen Prüfung. Nach bestandener Prüfung wird das Zertifikat "Allgemeine Retter*in für Hochseilgärten" erteilt. Die Ausbildung folgt den Standards der European Ropes Course Association (ERCA).

 

Die Ausbildung dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik"

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Materialkunde
  • Seil- und Knotenkunde
  • Interventionsmethoden
  • Aktiv- und Passivrettung vom Element und von der Plattform
  • Sicherheitsmanagment
  • Unfallmanagement

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 2 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung
  • Höhentauglichkeit
  • Ausbildung zum/zur Betreuer*in für traditionelle Seilgärten

 

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Fortbildung "Baumhaus-Bauen als erlebnispädagogische Methode"

Baumhäuser bauen liegt voll im Trend. Doch wie lassen sich Baumhäuser im Rahmen von Jugendprojekten - also mit Unterstützung von Kindern und Jugendlichen - sicher bauen? Welche statischen Voraussetzungen und Sicherheitsmaßnahmen muss ich dabei beachten? Wie sieht der Baumhaus-Bau aus bau-und versicherungsrechtlichen Perspektive aus und wie gestalte ich ein erlebnispädagogisches Programm rund um das Thema Baumhaus? All diese Fragen werden im Laufe der Fortbildung beantwortet...

Die Erlebniswerkstatt Saar e.V. baut seit ca. 10 Jahren im Rahmen von Freizeitmaßnahmen mit Kindern und Jugendlichen Baumhäuser. Was klein begann, ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit geworden. Wir möchten gerne die Erfahrungen, die wir im Laufe dieser vielen Jahre mit erlebnispädagogischen Programmen rund ums Baumhaus erworben haben, an Multiplikator*innen und andere Interessierte weitergeben. 

Die Fortbildung Baumhaus-Bauen dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Materialkunde
  • Seil- und Knotenkunde
  • Statische Berechnung
  • Planung der Maßnahme
  • Sicherheitsmanagment
  • Rechtliches

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 2 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung
  • Höhentauglichkeit 

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Fortbildung "Hohe temporäre Kletter-Elemente in Wald und Baumhaus" 

Nicht jede*r hat einen stationären Seilgarten zur Verfügung, um mit der eigenen Gruppe erlebnispädagogisch in die Höhe gehen zu können. Doch neben den fest-installierten Seilgärten lassen sich auch temporäre - also zeitlich begrenzt nutzbare - Übungen in Wäldern bzw. im Baumhaus aufbauen. Geeignete Fixpunkte, Material und entsprechende Kenntnisse vorausgesetzt kann man auch vor Ort das Erlebnis Höhe sicher möglich machen.

Ob die Einrichtungen eines Kletterbaums, einer Strickleiter, eines Kletter-Netzes oder die Installation einer Riesen-Schaukel - in jedem Fall gibt es Einiges zu beachten, denn sowohl die Sicherheit der Teilnehmenden beim Betrieb der Übungen, als auch die eigene Sicherheit beim Auf- und Abbau sind oberstes Gebot. Ohne Hintergrundwissen zum Thema Sicherheitsmanagement, Selbst- und Fremdsicherung, Statik, Materialkunde geht´s also nicht. 

Der Vorteil von temporären Seilelementen liegt in der höheren Flexibilität und in den - verglichen mit einer stationären Anlage - relativ geringen Kosten. Die Anforderungen an die bzw. den aufbauende*n Erlebnispädagog*in sind allerdings sehr hoch. Er bzw. sie muss in der Lage sein, eine temporäre Kletterübung sicher aufzubauen, sinnvoll anzuleiten und wieder sicher abzubauen. Die Fortbildung vermittelt sowohl das technische Know-Howl und das Hintergrundwissen als auch die pädagogischen Grundlagen für die erlebnispädagogische Arbeit mit hohen temporären Kletterübungen. 

Die Fortbildung dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Aufbau von hohen Seilelementen
  • Nutzung von Flaschenzügen
  • Nutzung von Slacklines
  • Materialkunde
  • Statik
  • Normen und Standards
  • Moderation und Programmaufbau
  • Sicherheitsmanagment
  • Unfallmanagement

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ausbildung Betreuer*in für Hochseilgärten oder vergleichbare Kletterausbildung 
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als  Jahre)
  • gute körperliche Verfassung

 

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Fortbildung "Kanu-Befahrung einfacher Fließgewässer mit Gruppen"

Wir leben hier in einer Gegend, die geprägt ist von den Flusstälern der Mosel, Saar und Sauer. Was liegt da näher, als sich aufzumachen und diese sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften vom Kanu aus zu erkunden. Auch für die Teamentwicklung hat das Kanufahren einiges zu bieten: wer schon mal mit seiner Kanu-Besatzung unfreiwillig im Zick-Zack über den Fluß gefahren ist, weiß genau wie wichtig Kommunikation, Achtsamkeit und das aufeinander "Ein-Tunen" beim gemeinsamen Kanufahren sind. 

Mit dieser Fortbildung wollen wir euch ganz praxisnah und auf den Einsatz an unseren "Haus-Flüssen" bezogen alles Wissenswerte über die Kanu-Befahrung einfacher Fließgewässer mit Gruppen beibringen. Durch die Teilnahme solltet ihr die nötigen Kompetenzen und Kenntnisse erwerben, um eine Gruppe bei einer Kanuwanderung auf einfachen Fließgewässern begleiten zu können. 

Die Fortbildung dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Grundlegende Paddelschlagtechniken,
  • Rettung im Wasser
  • Kanu Transport/Verladen
  • Gepäcktransport
  • Kehrwasser-Ein-und Ausfahrten
  • Seilfähre Manöver
  • Flussmorphologie
  • Rechtliches auf Wasserstraßen
  • Naturschutz

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 2 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung
  • Paddelvorerfahrung 

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Fortbildung "Naturpädagogik"

„Wir lernen nicht, indem wir Schlüsse ziehen, sondern durch direkten Umgang mit einer Sache.“ Getreu dem Zitat von Henry David Thoreau steht an diesem Wochenende vor allem das eigene Erleben in und mit der Natur im Vordergrund. Die Fortbildung Naturpädagogik beruht auf Achtung und Respekt gegenüber der Mitwelt und schafft so eine emotionale Grundlage für einen nachhaltigen Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen.

Die Fortbildung weckt Interesse und Begeisterung und initiiert und begleitet ein ganzheitliches, lebensnahes Lernen. Dazu braucht es Methoden, die die bunte Vielfalt der Natur und unserer Beziehungen zu ihr aufgreifen und widerspiegeln. Dabei orientieren wir uns an der Zielvorstellung der Ganzheitlichkeit. Das bedeutet, die Menschen sollen in ihren unterschiedlichen Wesensbereichen angesprochen werden. Dazu gehört z.B. der affektive, emotionale Aspekt genauso wie der kognitive und der körperliche. Die von Pestalozzi geprägte Formel einer Pädagogik mit Herz, Hand und Kopf hat also auch die Naturpädagogik maßgeblich beeinflusst.

Zu den wesentlichen methodischen Ansätzen der Naturpädagogik gehören vor allem:

  • Sinnliche Wahrnehmung, 
  • Spiel,
  • forschendes Entdecken,
  • naturkundliche Wissensvermittlung 
  • Leben in der Natur,
  • handwerkliches und künstlerisch-kreatives Tun,
  • Natur als Nahrung und als Heilmittel,
  • meditative Naturbegegnung,
  • kulturelle Elemente wie Geschichten, Lieder etc.

Die Fortbildung dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Fortbildung "Meine berufliche Identität als Erlebnispädagog*in - Reflexionen, Impulse und Austausch"

In diesem Seminar geht es um die Reflexion und Integration der eigenen persönlichen Erfahrungen als Pädagog*in in der erlebnispädagogischen Praxis. Wie sehe ich meine Rolle als Erlebnispädagog*in? Wie wirkt sich mein Rollenverständnis auf mein pädagogisches Handeln aus? Welche Lernerfahrungen konnte ich als Anleiter*in in erlebnispädagogischen Lernkontexten selber machen? 

Das Seminar ermöglicht es die eigene professionelle Rolle zu reflektieren und eine persönliche Verortung vorzunehmen. Wir möchten die Teilnehmenden darin unterstützen die eigene berufliche Identität als Erlebnispädagog*in weiter zu entwickeln. Dabei steht die Auseinandersetzung mit den erworbenen Softskills und der eigenen Haltung im Vordergrund. 

Methodisch stellen wir unterschiedliche Lernsituationen zur Verfügung: Einzel- und Kleingruppenarbeit in und mit der Natur, kleinere Inputs und Theorieeinheiten zu theoretischen Modellen. Die Moderation von kleinen Übungen vor der Lerngruppe und die Überprüfung von Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person runden dies ab.

Die Bereitschaft die eigene Trainer*innen-Persönlichkeit zu reflektieren, sollte mitgebracht werden. 

Dieses Seminar steht allen Interessierten offen, die in einem erlebnispädagogischen Trainer*innen-Kontext tätig sind und/oder bereits eine erlebnispädagogische Qualifikation erworben haben.        

Die Fortbildung dient auch als Abschluss-Seminar zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik"

  • Termin: 06.-07. November 2021 
  • Dauer: 2 Tage (jeweils von 09-17 Uhr)
  • Ort: Erlebniswerkstatt Saar e.V. in Taben-Rodt
  • Ausbilder: Thomas Feilen (Diplompädagoge, Erlebnispädagoge, Supervisor)
  • Kosten: 180 € (inklusive Zertifikat der Erlebniswerkstatt Saar e.V.)*

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.