Aus- und Fortbildungen 2022

Erlebnispädagogik ist wichtiger denn je: Gerade der Schul-Lockdown 2020 und 2021 hat uns gezeigt, was uns und vor allem unseren Kindern fehlt, wenn Kontakte eingeschränkt werden und Begegnungen hauptsächlich virtuell stattfinden. Soziales Lernen braucht echte Begegnung im "real life". Dies abenteuerlich zu gestalten und mit vielfältigen Lernchancen zu bereichern, sehen wir als unsere Aufgabe. 

Seit mehr als 12 Jahren bietet die Erlebniswerkstatt Saar e.V. Aus- und Fortbildungsprogramme für Praktiker*innen der erlebnispädagogischen Arbeit an. Als Referent*innen holen wir immer wieder bekannte Namen aus der erlebnispädagogischen Szene zu uns nach Taben-Rodt. Aber auch die Erfahrungen, die wir selbst als professionelle Erlebnispädagog*innen in verschiedensten Programmen gemacht haben, fließen in unser Aus- und Fortbildungsprogramm ein.

 

Was gibt es Neues im Aus- und Fortbildungsprogramm der Erlebniswerkstatt Saar e.V.?

  • Nach dem erfolgreichen Start unserer Qualifizierungsreihe "Basisqualifikation Erlebnispädagogik" im vergangenen Jahr folgt im Jahr 2022 der zweite Durchgang. Wir haben wieder spannende Soft- und Hardskill - Aus- und Fortbildungen im Programm, die auch 2022 wieder mit dem Zertifikat "Basisqualifikation Erlebnispädagogik" abgeschlossen werden können.
  • Nachdem wir zweimal verschieben mussten, findet im April die Fortbildung "Stockfechten als erlebnispädagogische Methode" mit Tobias Stichlmair vom EOS aus Freiburg statt - eine wirkungsvolle und innovative Möglichkeit um mit Gruppen Themen wie Kooperation, Gewaltprävention und Fair-Play zu bearbeiten. 
  • Zum ersten Mal bieten wir die "Ausbildung zum Kanuguide" in Kooperation mit dem Bundesverband Kanu (BV Kanu)  an. Die fünftägige Ausbildung findet bei uns auf der Saar statt und qualifiziert zur professionellen Durchführung von Gruppenfahrten im Kanu. Nicht verpassen!!!

 

Viel Spaß mit unserem Aus- und Fortbildungsprogramm 2022 wünscht euch

 

Andreas Puschnig

(Dipl. Päd. & Bildungsreferent der Erlebniswerkstatt Saar e.V.)

 

 

 

Folgende Aus- und Fortbildungen bieten wir 2022 an:

 

 

"Basisqualifikation Erlebnispädagogik" - Qualifizierungsreihe für die erlebnispädagogische Praxis 

Die "Basisqualifikation Erlebnispädagogik" möchte Praktiker*innen der pädagogischen Arbeit die Möglichkeit geben, sich mit einem vertretbaren zeitlichen Aufwand vertiefend mit dem Konzept und der Praxis der Erlebnispädagogik auseinander zu setzen und Kompetenzen in der Anleitung von erlebnispädagogischen Programmen zu erwerben. 

Mit unserem Angebot wollen wir Menschen, für die Ausbildungsprogramme von 28 Tagen (dies ist die Mindestdauer von erlebnispädagogischen Ausbildungen nach dem Bundesverband Erlebnispädagogik BE) momentan (noch) nicht realisierbar oder verhältnismäßig sind, den professionellen Einstieg in die Erlebnispädagogik erleichtern. Damit schließen wir eine Lücke für viele Einsteiger und ermöglichen Qualifizierung regional vor Ort. 

 

 


Das Curriculum besteht aus folgenden Seminaren: 

 
Voraussetzungen
:

  • 18 Jahre
  • Vorerfahrung in der Arbeit mit Gruppen wäre wünschenswert
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 2 Jahre)

 

Nach Besuch des zwei-tägigen Abschluss-Seminars "Meine berufliche Identität als Erlebnispädagog*in" vergeben wir das Zertifikat "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

 

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.
 

 

Ausbildung bzw. Refresher für den "DAV-Kletterschein"

Für mehr Sicherheit in Kletterhallen startete der Deutsche Alpenverein DAV 2005 die Aktion "Sicher Klettern". Herzstücke sind dabei die beiden Kletterscheine "Toprope" und "Vorstieg".
Sie bauen aufeinander auf und sind ein Nachweis für die erfolgreich absolvierte Ausbildung zum sicheren Klettern und verantwortungsvollen Sichern. Der DAV-Toprope-Schein kann im Rahmen dieses 1,5-tägigen Kurses erworben werden. Die Absolvent*innen bekommen einen DAV-Ausweis, sowie eine ausführliche Broschüre mit den Inhalten der Ausbildung überreicht.
  • Kletterschein Toprope: Dieser Kurs eignet sich für Kletteranfänger*innen und Sicherungsneulinge, da er zum selbstständigen und sicheren Topropeklettern befähigt. Prüfungsinhalte sind das richtige Anseilen, Einlegen der Sicherung, Partnercheck und Selbstkontrolle, Ablassen, sowie Topropeklettern & Falltest. Auch Personen, die bereits klettern, aber keine Ausbildung genossen haben, können die Prüfung zum Kletterschein absolvieren und haben somit die Gelegenheit sich sicherungstechnisch auf den neuesten Stand zu bringen. 
  • Refresh Toprope: Sie haben zwar den Kletterschein Toprope schon erfolgreich absolviert, sind aber nicht mehr in Übung oder wollen auf ein neues Sicherungsgerät umsteigen? Hier  empfiehlt der DAV einen Refresher-Kurs, der zusätzlich über neue Entwicklungen bei Sicherungsstandards informiert. 
Weder der Kletterschein Toprope noch der Kletterschein Vorstieg befähigen dazu anderen Menschen das Sichern weiterzuvermitteln. Dies ist vor allem in der pädagogischen Arbeit zu beachten! Die Scheine dienen lediglich als Nachweis für euch und ggbfs. euren Arbeitgeber, dass ihr selbst das "sichere Sichern" beherrscht, darin eine Prüfung absolviert habet und somit andere Menschen verantwortungsvoll sichern könnt. Für weitere Infos oder eine kurze Beratung meldet euch gerne bei uns - oder stöbert auf der DAV-Homepage.
  • Ausbildung bzw. Refresher für den "DAV-Kletterschein": 18.-19. März 2022
    • Komplettkurs: Freitag 17-20 Uhr und Samstag 10-17 Uhr
    • Refresher-Kurs: Samstag 10-13 Uhr
  • Dauer: 1,5 Tage
  • Ort: Kletterhalle der Propstey St. Josef in Taben-Rodt
  • Ausbilder: Malik Jung (DAV Kletterbetreuer) & Natalie Luckner (DAV Kletterbetreuerin)
  • Kosten: 
    • 30 € (nur Refresher):
    • 75 € (beide Tage!):
*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

"Trainer*innentag der Erlebniswerkstatt Saar"

Jedes Jahr bieten wir unseren Trainer*innen zu Beginn der Saison neue Impulse aus der Welt der Erlebnispädagogik. Wir präsentieren neue Modelle, Methoden, Übungen oder Projekte aus dem Bereich des handlungsorientierten Lernens, die uns im vergangenen Jahr auf Messen, Kongressen, Fortbildungen oder im Austausch mit Kolleg*innen begeistert haben. 

Auch an diesem Tag steht das eigene Erleben im Vordergrund. Gerade für uns Trainer*innen, die wir ständig in der Rolle der Anleitung und Prozessbegleitung Team-Übungen anmoderieren und auswerten, ist es wichtig, auch selbst wieder einmal zu erleben, wie gruppendynamische Übungen auf uns wirken und wie sie uns und die Gruppe verändern.

 

Positiver Nebeneffekt ist natürlich das Team-Building im Trainer*innen-Team. Wir wollen schließlich das, was wir predigen, auch selbst leben. Und ehrlich gesagt: es macht unheimlich Spass, mal wieder  in der Teilnehmenden-Rolle zu sein...

 

  • TERMIN: 26. März 2022 
  • Dauer: 1 Tag (09-17 Uhr)
  • Ausbildungsort: Erlebniswerkstatt Saar in Taben-Rodt
  • Referent*innen: Andreas Puschnig & Elisa Roth-Walraf
  • Kosten:  Die Teilnahme ist für Trainer*innen der Erlebniswerkstatt Saar e.V. verpflichtend und kostenlos. Für Menschen, die Interesse an einer Mitarbeit haben ist die Teilnahme nach einem Kennenlerngespräch möglich.

Hier zum Online-Anmeldeformular

 

Refresherkurs für "Betreuer*innen & Retter*innen für Hochseilgärten"

Alle ERCA Zertifikate besitzen eine Gültigkeit von 3 Jahren. Nach diesen 3 Jahren "ruht" das Zertifikat für ein Jahr - d.h. es ist nicht mehr gültig, kann aber durch den Besuch eines Refresher-Kurses wieder aktiviert werden. Nach 4 Jahren ohne Refresher-Kurs erlischt das Zertifikat. Diese Fortbildung richtet sich daher an alle Seilgarten-Trainer*innen, die ihr Zertifikat verlängern und auf dem neuesten Stand bleiben wollen. 

Der Auffrischungskurs dauern einen Tag, richtet sich nach den Standards der European Ropes Course Association (ERCA) und verlängert die Gültigkeit des ERCA-Zertikikats für weitere 3 Jahre. An diesem Tag können sowohl Hochseilgarten-Betreuer*innen für traditionelle Seilgärten als auch allgemeine Hochseilgarten-Retter*innen ihre Ausbildung auffrischen. Die Erlebniswerkstatt Saar e.V. empfiehlt jedem/r Hochseilgarten-Trainer*in jährlich einen Refresherkurs zu besuchen, um sicher zu gehen, dass man zu Beginn der Saison auf dem neuesten Stand der Technik ist. 

  • TERMIN: 27. März 2022
  • Dauer: 1 Tag (9-18 Uhr)
  • Ort: Taben-Rodt
  • Ausbilder: Ausbildungsteam der EWS
  • Kosten: 
    • 90 € 
    • Für aktive Trainer*innen der Erlebniswerkstatt Saar e.V. (mind. 5 Einsatztage in 2020-2021) kostenlos und verpflichtend.

Hier das Online-Anmeldeformular. 

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

 

Fortbildung "Stockfechten als erlebnispädagogische Methode"

Wir freuen uns, dieses Jahr Tobias Stichlmair aus Freiburg als Referenten für die Fortbildung "Stockfechten als erlebnispädagogische Methode" bei uns zu begrüßen. Wir sind schon sehr gespannt...

Das Fechten ist ein Urbild. Menschen aller Zeiten und Kulturen sind von dem Archetypen des "Inneren Kriegers" fasziniert. Diese Faszination spüren wir, wenn wir einen Stock in die Hand nehmen. Stöcke sind seit jeher Gegenstände, die Jung und Alt zum spielen animieren.  Wir können den Stock balancieren, drehen (auch als Feuerstab), werfen (und natürlich fangen) und Ihn zum Fechten verwenden. In der Pädagogik wird der Stock eingesetzt, um beispielsweise Wahrnehmung, gewaltfreie Kommunikation oder Empathiefähigkeit zu schulen.

In dieser Fortbildung stellen wir das Stockfechten als erlebnispädagogische Methode vor. Wir beschäftigen uns mit der archetypischen Bedeutung des Stockkampfes, den unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten im Rahmen von Programmen mit KIndern, Jugendlichen und Erwachsenen und  nehmen natürlich auch selbst den Stock in die Hände, um zu erfahren, wie es sich anfühlt Stockkämpfer*in zu sein...

 

 

Die Fortbildung Stockfechten dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik"

  • Termin: 09. - 10. April 2022
  • Dauer: 2 Tage (jeweils von 09-17 Uhr)
  • Ort: Erlebniswerkstatt Saar e.V. in Taben-Rodt
  • Ausbilder: Tobias Stichlmair (Sport- und Gesundheitslehrer, Dozent für Erlebnispädagogik, Naturtherapeut i.A.)
  • Kosten: 180 € (inklusive Zertifikat der Erlebniswerkstatt Saar e.V.)*

Hier zum Online-Anmeldeformular

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

 

Fortbildung "Einführungskurs Erlebnispädagogik"

Der Basiskurs richtet sich an alle, die sich fundiert über das Konzept "Erlebnispädagogik" informieren und erste praktische Kompetenzen in der Anleitung von erlebnispädagogischen Programmen erwerben wollen. Erlebnispädagogik hat sich als fester Bestandteil der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit und der betrieblichen Aus- und Weiterbildung etabliert. Doch was hat es mit diesem Konzept genau auf sich? Wann ist etwas "erlebnispädagogisch"? Welche Modelle stehen dahinter? Wie leite ich erlebnispädagogische Lern-Sequenzen an?

Der 3-tägige Basiskurs Erlebnispädagogik möchte Menschen einen guten Einstieg in die Praxis der erlebnispädagogischen Arbeit geben. Hierzu werden wir - getreu dem Motto "Mit Kopf, Herz und Hand" - sowohl theoretische und praktische Inhalte als auch Möglichkeiten zur Selbstreflexion geben. Ziel des Basiskurses ist es, ein eigenes Verständnis von Erlebnispädagogik zu entwickeln,  die gängigen theoretischen, wertorientierten und historischen Grundlagen kennen zu lernen und Basis-Kompetenzen in der Anleitung von erlebnispädagogischen Aktivitäten und Programmen zu erwerben. 

 

Der Basiskurs Erlebnispädagogik dient auch als Einstiegs-Seminar zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik"

Theoretische Inhalte:

  • Konzept,
  • geschichtliche Wurzeln,
  • Lern- und Wirkungsmodelle,
  • Zielgruppen,
  • Gruppendynamik, Moderation und Anleitung,
  • Medien und Methoden, 
  • Sicherheitsmanagement,
  • Recht- und Versicherung.

Praktische Inhalte:

  • Den pädagogischen Rahmen setzen,
  • Anmoderation von kooperativen Abenteuerspielen, 
  • Aufbau und Betreuung von Übungen im niedrigen Seilgarten,
  • Einsatz von Reflextionsmethoden,
  • Selbsterfahrung und Selbstreflexion.

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Ausbildung "Betreuer*in für traditionelle Hochseilgärten"

Seit 2003 haben mehr als 100 Trainer*innen unsere Ausbildung erfolgreich durchlaufen. Sie richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Multiplikator*innen und alle Interessierte, die mit Gruppen (Schulklassen, Jugendgruppen, Vereinen und/oder anderen Institutionen) eigenständig in traditionellen Hochseilgärten mit Team-Sicherung arbeiten wollen.

Im Unterschied zum "Adventure-Park" oder "Waldseilgarten" ist unser Team-Hochseilgarten eine echte Team-Aufgabe. Denn die Teilnehmenden sichern sich gegenseitig. Wichtige Sozialkompetenzen wie Verantwortung, Vertrauen und Kooperation können hier vermittelt und trainiert werden.

 Die Aufgabe von Hochseilgarten-Betreuer*innen ist es, die Teilnehmenden auszurüsten, anzuleiten und zu beaufsichtigen. Hochseilgarten-Betreuer haben die Fähigkeit in temporären, wie auch stationären traditionellen Hochseilgärten zu arbeiten. Sie haben Kenntnisse über Hochseilgarten-Elemente und deren Anwendung, programm-spezifische Aufgaben, sicherheitstechnische Begleitung der Teilnehmenden und Interventionen im Rahmen von Seilgarten-Programmen. Die Ausbildung endet mit einer theoretischen & praktischen Prüfung. Nach bestandener Prüfung wird das Zertifikat "Betreuer*in für traditionelle Hochseilgärten" erteilt. Die Ausbildung folgt den Standards der European Ropes Course Association (ERCA). 

 

Die Ausbildung dient auch als "Methodisches Praxis-Modul I und Il" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik"

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Materialkunde
  • Seil- und Knotenkunde
  • Sicherungstechniken und Sicherungsarten
  • Einweisungsgespräche und Checklisten
  • Betrieb aller vorhandenen Übungsarten
  • Recht- und Versicherungskunde
  • Aufbau einer Hochseilgarten-Anlage
  • Überprüfung der Anlage

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 2 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung
  • Höhentauglichkeit, erste Erfahrungen im Klettern

 

 

 

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.  

 

 

Fortbildung "Autorität durch Beziehung - oder wie kann der Ausstieg aus dem Machtkampf gelingen?"

In pädagogischen Settings haben pädagogische Fachkräfte es zunehmend mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die wenig positive oder verlässliche Bindungserfahrungen gemacht haben und mit starken Reifeverzögerungen, Lernschwierigkeiten und/oder Beeinträchtigungen in der Persönlichkeitsentwicklung auf sich aufmerksam machen. Diese jungen Menschen stellen Fachkräfte zunehmend vor große fachliche Herausforderungen. Gleichzeitig gibt es noch keine flächendeckende Erkenntnisse oder Konzepte, um diesen Kindern und Jugendlichen einen angemessenen, wertschätzenden und entwicklungsfördernden Umgang zu ermöglichen.

Die Konzepte der „Neuen Autorität“ und der „Professionellen Präsenz“ von Haim Omer zeigen dabei Wege auf, wie dies gelingen kann. Diese haben vor allem ethische und moralische Aspekte im Blick und wahren so u.a. die Persönlichkeitsrechte von Kindern und Jugendlichen. Im ersten Teil des Workshops geht es darum das Konzept Haim Omers kennenzulernen. Mit Hilfe von Inputs, praktischen Beispielen und Wahrnehmungsübungen soll aufgezeigt werden, wie eine professionelle Haltung entwickelt und eine Handlungsfähigkeit hergestellt werden kann. Im zweiten Teil des Workshops wird mit Hilfe der kollegialen Beratung ein Instrument vorgestellt, mit dem die Teilnehmenden eigene Fallbeispiele reflektieren und vor dem Hintergrund des Konzeptes der Neuen Autorität neue Handlungsimpulse erhalten können.

Die Bereitschaft eigene Praxisbeispiele zur Verfügung zu stellen und die eigene pädagogische Haltung zu reflektieren sollte mitgebracht werden. 

 

  • Fortbildung "Autorität durch Beziehung": 21.-22. Mai 2022
  • Dauer: 2 Tage  (jeweils von 09 - 17 Uhr)
  • Ort: Erlebniswerkstatt Saar in Taben-Rodt
  • Ausbilder: Thomas Feilen (Diplompädagoge, Erlebnispädagoge, Supervisor)
  • Kosten: 180 € (inklusive Zertifikat der Erlebniswerkstatt Saar e.V.)*

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

 

Fortbildung "Baumhaus-Bauen als erlebnispädagogische Methode"

Baumhäuser bauen liegt voll im Trend. Doch wie lassen sich Baumhäuser im Rahmen von Jugendprojekten - also mit Unterstützung von Kindern und Jugendlichen - sicher bauen? Welche statischen Voraussetzungen und Sicherheitsmaßnahmen muss ich dabei beachten? Wie sieht der Baumhaus-Bau aus bau-und versicherungsrechtlichen Perspektive aus und wie gestalte ich ein erlebnispädagogisches Programm rund um das Thema Baumhaus? All diese Fragen werden im Laufe der Fortbildung beantwortet...

 

Die Erlebniswerkstatt Saar e.V. baut seit ca. 10 Jahren im Rahmen von Freizeitmaßnahmen mit Kindern und Jugendlichen Baumhäuser. Was klein begann, ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit geworden. Wir möchten gerne die Erfahrungen, die wir im Laufe dieser vielen Jahre mit erlebnispädagogischen Programmen rund ums Baumhaus erworben haben, an Multiplikator*innen und andere Interessierte weitergeben. 

 

Die Fortbildung Baumhaus-Bauen dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Materialkunde
  • Seil- und Knotenkunde
  • Statische Berechnung
  • Planung der Maßnahme
  • Sicherheitsmanagment
  • Rechtliches

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 2 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung
  • Höhentauglichkeit 

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden. 

 

 

Fortbildung "Kanu-Befahrung einfacher Fließgewässer mit Gruppen"

Wir leben hier in einer Gegend, die geprägt ist von den Flusstälern der Mosel, Saar und Sauer. Was liegt da näher, als sich aufzumachen und diese sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften vom Kanu aus zu erkunden.

Auch für die Teamentwicklung hat das Kanufahren einiges zu bieten: wer schon mal mit seiner Kanu-Besatzung unfreiwillig im Zick-Zack über den Fluß gefahren ist, weiß genau wie wichtig Kommunikation, Achtsamkeit und das sich aufeinander "Ein-Tunen" beim gemeinsamen Kanufahren sind. 

 

Mit dieser Fortbildung wollen wir euch ganz praxisnah und auf den Einsatz an unserem "Haus-Fluss" - der Saar - bezogen alles Wissenswerte über die Kanu-Befahrung einfacher Fließgewässer mit Gruppen beibringen. Durch die Teilnahme solltet ihr die nötigen Kompetenzen und Kenntnisse erwerben, um eine Gruppe bei einer Kanuwanderung auf einfachen Fließgewässern gemeinsam mit einem Kanu-Guide begleiten zu können. Die Fortbildung ist also kein Ersatz für die Ausbildung zum Kanu-Guide...

 

Die Fortbildung dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Grundlegende Paddelschlagtechniken,
  • Rettung im Wasser
  • Kanu Transport/Verladen
  • Gepäcktransport
  • Kehrwasser-Ein-und Ausfahrten
  • Seilfähre Manöver
  • Flussmorphologie
  • Rechtliches auf Wasserstraßen
  • Naturschutz

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 2 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung
  • Paddelvorerfahrung 

Hier zum Online-Anmeldeformular

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Ausbildung "Erste Hilfe Outdoor für Gruppen mit der Outdoorschule-Süd e.V."

Die Erlebniswerkstatt Saar e.V. bietet in Zusammenarbeit mit der Outdoor Schule Süd jedes Jahr zu Beginn der Outdoor-Saison den Kurs „Erste Hilfe Outdoor“ an. Der Kurs ist für Menschen gedacht, die ehrenamtlich oder hauptberuflich mit Gruppen im Outdoorbereich unterwegs sind. Er bietet eine erstklassige Ersthelfer-Ausbildung in Kombination mit realistischen Rollenspielen im Rahmen von Szenarien aus dem Outdoor-Leben.

Der Kurs richtet sich an Mitarbeiter*innen und Übungsleiter*innen von Sektionen des DAV bzw. JDAV´s, Waldkindergärten, Landesforsten, Universitäten, die Feldforschung betreiben, gemeinnützige Verbände des Natur- und Umweltschutzes, Hochseilgärten, erlebnispädagogische Einrichtungen und alle Menschen, die als Gruppenleitung outdoor unterwegs sind. Bei unseren Gruppenseminaren stimmen wir Inhalte und Methodik genau auf die Bedürfnisse der jeweiligen Teilnehmergruppe ab.

Die Outdoor Schule Süd hat langjährige Erfahrung in der Durchführung von Erste Hilfe Seminaren outdoor und ist für die hohe Qualität ihrer Ausbildungen bekannt. Die Bescheinigung gilt als Nachweis für die Ausbildung in Erster Hilfe (8 Doppelstunden) gemäß §2 StVG i.V.m. § 19 Fahrerlaubnis-Verordnung. Ihre Gültigkeit beträgt 3 Jahre.

Die Teilnahme ist als Erstausbildung und eventuell auch als Refresher-Kurs möglich. Bitte bei der Anmeldung angeben, falls schon mal eine Erstausbildung bei der Outdorrschule gemacht wurde!

Spezielle Inhalte unserer Gruppenseminare sind z.B.:

  • professionelles Notfallmanagement
  • Umgang mit Gruppen in Notfallsituationen
  • richtiges Delegieren von Aufgaben
  • gezielt handeln in typischen Notfallsituationen
  • Termin: 11. - 12. Juni 2022
  • Dauer: 2 Tage (Freitag 9 Uhr bis Sonntag 16 Uhr)
  • Ort: Gelände der Erlebniswerkstatt Saar in Taben-Rodt
  • Ausbilder:  Trainer der Outdoor Schule Süd aus Freiburg
  • Kosten: 180 € (inklusive Zertifikat der Outdoorschule-Süd e.V. & Buch "Erste Hilfe Outdoor")

Weitere Informationen zum Kurs findet Ihr hier...

Hier das Online-Anmeldeformular.

 *Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Ausbildung "Allgemeine*e Retter*in in Hochseilgärten"

Retter*innen in Hochseilgärten  haben die Aufgabe, Teilnehmende im Hochseilgarten aus jeder Position sicher zurück auf den Boden zu bringen. Die Retter*innen-Qualifikation baut auf der Qualifikation zum/r Hochseilgarten-Betreuer*in auf und schließt somit alle Fähigkeiten und Anforderungen des/der Betreuer*in mit ein. 

 Die Ausbildung zum/zur allgemeinen Retter*in in Hochseilgärten ist für mobile, temporäre sowie permanente traditionelle Seilgärten gültig. In Rahmen der Ausbildung werden Interventions- und Rettungstechniken vermittelt, eingeübt und geprüft, die sicher stellen, dass alle Teilnehmenden in jeder Situation und Position innerhalb des Hochseilgartens in kürzester Zeit zurück auf den Boden gebracht werden können. Die Ausbildung endet mit einer theoretischen & praktischen Prüfung. Nach bestandener Prüfung wird das Zertifikat "Allgemeine Retter*in für Hochseilgärten" erteilt. Die Ausbildung folgt den Standards der European Ropes Course Association (ERCA).

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Materialkunde
  • Seil- und Knotenkunde
  • Interventionsmethoden
  • Aktiv- und Passivrettung vom Element und von der Plattform
  • Sicherheitsmanagment
  • Unfallmanagement

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 2 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung
  • Höhentauglichkeit
  • Ausbildung zum/zur Betreuer*in für traditionelle Seilgärten

 

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Ausbildung "Kanuguide" mit dem Bundesverband Kanu (BVKanu)

Wir freuen uns, dass wir bei unserer Ausbildung zum "Kanuguide" Unterstützung vom Bundesverband  Kanu e.V. (BVKanu) bekommen. Zum ersten Mal bieten wir diese fachsportliche Ausbildung bei uns in Taben-Rodt an. Die Ausbildung besteht aus einer Kombination des Kurses "Basisqualifikationen" und des Praxismoduls "Kanuguide".
 
 
Das Modul "Basisqualifikationen" legt den theoretischen Grundstock für eine professionelle Tätigkeit im Kanu-Bereich, unabhängig von der weiteren Spezialisierung. Es beinhaltet Grundlagen zu den relevanten Feldern Sicherheit, Recht, Ökologie, Methoden und Kundenservice. Diese Basisqualifikation ist Bestandteil aller Zertifikats-Lehrgänge des BVKanu. Die einmal erworbene Basisqualifikation wird für jede weitere Vertiefung im BVKanu anerkannt.
 
Das Praxismodul "Kanuguide" richtet sich an Begleitpersonen für (Gruppen-)Veranstaltungen auf und am Wasser. Kanuguides betreuen Gruppen oder Einzelpersonen bei Kanutouren, vermitteln Einstiegskenntnisse für Anfänger und gewährleisten so die Sicherheit. Sie üben Ihre Tätigkeit in kanutouristischen Betrieben, bei Kanuschulen, Vereinen und Verbände oder Schulen aus. Auch interessierte Paddler ohne Ambition professionell in diesem Feld tätig zu werden, die jedoch ihre persönlichen Kompetenzen vertiefen möchten, sind selbstverständlich willkommen.
(Quelle: Bundesverband Kanu e.V.)

 

Die Fortbildung dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Infos über den BVKanu
  • Recht: Allgemeiner rechtlicher Rahmen bei professioneller Tätigkeit im Kanubereich
  • Ökologie: Unsere Tätigkeit im Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Kanutourismus- und sport
  • Kundenservice: Selbstverständnis als Dienstleister, Regeln der Kommunikation mit dem Kunden, professionelles Auftreten, die Servicekette
  • Sicherheit/Risikomanagement: Risikomanagement im Betrieb und auf Tour
  • Sicherheit Materialkunde: Formen, Materialien und Produktion
  • Leitfaden für Kanuguides
  • Technik für Guides/ Technik für Kunden (auf dem See)
  • Sicherheit – See und Fluß in Theorie und Praxis
  • Technik/Taktitk/Manöver auf dem Fluß in Theorie und Praxis
  • Führen von Gruppen
  • Guideausrüstung – Was gehört dazu?
  • Spiele am und auf dem Wasser
  • Aufwärmen und Dehnen
  • abschließende Prüfung
  • (Quelle: Bundesverband Kanu e.V.)

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 2 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung
  • Paddelvorerfahrung
  • Termin: : 26.-30. September 2022 NEUER Termin: 12.-16. September 2022
  • Dauer: 5 Tage  (jeweils von 09-18 Uhr)
  • Ort: Erlebniswerkstatt Saar e.V. in Taben-Rodt
  • Ausbilder: Ausbilder des Bundesverbands Kanu e.V.
  • Kosten: 600 € (inklusive Zertifikat vom Bundesverband Kanu e.V.)*

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

 Fortbildung "Wildnispädagogik"

„Den Reichtum eines Menschen kann man an den Dingen messen, die er entbehren kann, ohne seine gute Laune zu verlieren.“ —  Henry David Thoreau


Im Rahmen dieser zweitägigen Fortbildung werden wir uns einen großen Schritt raus aus unserem alltäglichen Leben und den gewohnten zivilisierten Gefilden begeben und gemeinsam die Faszination "Wildnis" auf uns wirken lassen. Unter freiem Himmel, inmitten des Hunsrücks der Witterung ausgesetzt wollen wir hier erste Einblicke in das Thema "Wildnispädagogik" sammeln. 

Wir beschäftigen uns mit den Begrifflichkeiten "Wildnispädagogik" und "Survival" und zeigen sowohl Überschneidungen als auch Differenzen auf. Praktisch werden wir uns unter anderem mit den klassischen Themen "Lagerbau", "Feuer machen" und "Orientierung" beschäftigen. Natürlich wird auch der Blick auf das Thema "Sicherheits- und Risikomanagement" nicht fehlen. 

Ziel der Fortbildung ist es euch noch stärker für das große Thema "Wildnis" zu begeistern, die eine oder andere "Outdoor-Skill" zu vermitteln und vor allem euch in die Lage zu versetzen, das alles in einem pädagogischen Kontext im Rahmen von Programmen für Kinder und Jugendliche einsetzen zu können.

 

Einmal "Feuer gefangen" werdet ihr mit Sicherheit die heimischen Wälder, sowie das nächste Lagerfeuer mit etwas anderen Augen sehen. 

 

Die Fortbildung dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden. 

 

 

Fortbildung "Naturpädagogik" mit Natalie Luckner

„Wir lernen nicht, indem wir Schlüsse ziehen, sondern durch direkten Umgang mit einer Sache.“ Getreu dem Zitat von Henry David Thoreau steht an diesem Wochenende vor allem das eigene Erleben in und mit der Natur im Vordergrund. Die Fortbildung Naturpädagogik beruht auf Achtung und Respekt gegenüber der Mitwelt und schafft so eine emotionale Grundlage für einen nachhaltigen Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen.

Die Fortbildung weckt Interesse und Begeisterung und initiiert und begleitet ein ganzheitliches, lebensnahes Lernen. Dazu braucht es Methoden, die die bunte Vielfalt der Natur und unserer Beziehungen zu ihr aufgreifen und widerspiegeln. Dabei orientieren wir uns an der Zielvorstellung der Ganzheitlichkeit. Das bedeutet, die Menschen sollen in ihren unterschiedlichen Wesensbereichen angesprochen werden. Dazu gehört z.B. der affektive, emotionale Aspekt genauso wie der kognitive und der körperliche. Die von Pestalozzi geprägte Formel einer Pädagogik mit Herz, Hand und Kopf hat also auch die Naturpädagogik maßgeblich beeinflusst.

Zu den wesentlichen methodischen Ansätzen der Naturpädagogik gehören vor allem:

  • Sinnliche Wahrnehmung, 
  • Spiel,
  • forschendes Entdecken,
  • naturkundliche Wissensvermittlung 
  • Leben in der Natur,
  • handwerkliches und künstlerisch-kreatives Tun,
  • Natur als Nahrung und als Heilmittel,
  • meditative Naturbegegnung,
  • kulturelle Elemente wie Geschichten, Lieder etc.

Die Fortbildung dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden. 

 

 

Fortbildung und Abschluss-Seminar für die "Basisqualifikation Erlebnispädagogik"

"Meine berufliche Identität als Erlebnispädagog*in - Reflexionen, Impulse und Austausch"

In diesem Seminar geht es um die Reflexion und Integration der eigenen persönlichen Erfahrungen als Pädagog*in in der erlebnispädagogischen Praxis. Wie sehe ich meine Rolle als Erlebnispädagog*in? Wie wirkt sich mein Rollenverständnis auf mein pädagogisches Handeln aus? Welche Lernerfahrungen konnte ich als Anleiter*in in erlebnispädagogischen Lernkontexten selber machen? 

Das Seminar ermöglicht es die eigene professionelle Rolle zu reflektieren und eine persönliche Verortung vorzunehmen. Wir möchten die Teilnehmenden darin unterstützen die eigene berufliche Identität als Erlebnispädagog*in weiter zu entwickeln. Dabei steht die Auseinandersetzung mit den erworbenen Softskills und der eigenen Haltung im Vordergrund. 

Methodisch stellen wir unterschiedliche Lernsituationen zur Verfügung: Einzel- und Kleingruppenarbeit in und mit der Natur, kleinere Inputs und Theorieeinheiten zu theoretischen Modellen. Die Moderation von kleinen Übungen vor der Lerngruppe und die Überprüfung von Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person runden dies ab.

Die Bereitschaft die eigene Trainer*innen-Persönlichkeit zu reflektieren, sollte mitgebracht werden. 

Dieses Seminar steht allen Interessierten offen, die in einem erlebnispädagogischen Trainer*innen-Kontext tätig sind und/oder bereits eine erlebnispädagogische Qualifikation erworben haben.     

  

Die Fortbildung dient auch als Abschluss-Seminar zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik"

  • Termin: 05.-06. November 2022
  • Dauer: 2 Tage (jeweils von 09-17 Uhr)
  • Ort: Erlebniswerkstatt Saar e.V. in Taben-Rodt
  • Ausbilder: Thomas Feilen (Diplompädagoge, Erlebnispädagoge, Supervisor)
  • Kosten: 180 € (inklusive Zertifikat der Erlebniswerkstatt Saar e.V.)*

Hier zum Online-Anmeldeformular

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.