Aus- und Fortbildungen 2023

Die Erlebnispädagogik-Branche hat im vergangenen Jahr einen ungeheuren Boom erlebt. Die Erlebniswerkstatt Saar e.V. war jedenfalls streckenweise so ausgebucht, dass wir keine neuen Termine mehr vergeben konnten. Auch von anderen Anbietern war zu hören, dass die Auftragslage 2022 extrem gut war.

Eine Schlussfolgerung hieraus ist sicherlich, dass wir als Branche mehr ausbilden müssen, um den Bedarf an gut qualifizierten erlebnis-, natur- und wildnispädagogischen Programmbegleiter*innen decken zu können. 

 

Mit diesen Gedanken im Hintergrund freuen wir uns, euch das noch einmal erweiterte Aus- und Fortbildungsprogramm 2023 vorstellen zu können. Wie immer haben wir versucht eine gute Mischung aus Soft- und Hardskill-Formaten zu finden. Während sich die Softskill-Workshops mit Konzept, Philosophie, Menschenbild und Haltung und persönlicher Entwicklung innerhalb der Erlebnispädagogik beschäftigen, geht es in den Hardskill-Bereich stärker um die Durchführungskompetenzen. 

 

 

 

Was gibt es Neues im Aus- und Fortbildungsprogramm 2023?

  • Zum dritten Mal startet unsere "Basisqualifikation Erlebnispädagogik" durch - mit noch mehr Methoden-Workshops als letztes Jahr zur Auswahl. 
  • Neu im Angebot ist die Fortbildung "Erlebnispädagogisches Bogenschießen mit Gruppen". Mit Tom Frahm konnten wir einen Top-Dozenten verpflichten, der seit vielen Jahren mit diesem Thema unterwegs ist. 
  • Zum ersten Mal bieten wir 2023 die Ausbildung "Konstrukteur*in für vertikalen temporären Kletterelementen" an. Die Nivellierung des ERCA-Ausbildungsrahmenplans 2022 ermöglicht jetzt einen "niedrigschwelligen" Einstieg in das Thema "Konstruktion von temporären Hochseilgärten". 
  • Mit "Live-Coaching für Erlebnispädagog*innen" bieten wir erstmalig und 2023 noch ausschließlich für Mitarbeitende der Erlebniswerkstatt Saar e.V. ein Coaching-Format für Erlebnispädagog*innen an. 

 

Viel Spaß mit unserem Aus- und Fortbildungsprogramm 2023 wünschen euch

 

Andreas Puschnig & Elisa Roth-Walraf

(Dipl. Päd. & Bildungsreferent der Erlebniswerkstatt Saar e.V.)

 

 

 

Folgende Aus- und Fortbildungen bieten wir 2023 an:

 

 

"Basisqualifikation Erlebnispädagogik" - Qualifizierungsreihe für die erlebnispädagogische Praxis 

Die "Basisqualifikation Erlebnispädagogik" möchte Praktiker*innen der pädagogischen Arbeit die Möglichkeit geben, sich mit einem vertretbaren zeitlichen Aufwand vertiefend mit dem Konzept und der Praxis der Erlebnispädagogik auseinander zu setzen und Kompetenzen in der Anleitung von erlebnispädagogischen Programmen zu erwerben. 

Mit unserem Angebot wollen wir Menschen, für die Ausbildungsprogramme von 28 Tagen (dies ist die Mindestdauer von erlebnispädagogischen Ausbildungen nach dem Bundesverband Erlebnispädagogik BE) momentan (noch) nicht realisierbar oder verhältnismäßig sind, den professionellen Einstieg in die Erlebnispädagogik erleichtern. Damit schließen wir eine Lücke für viele Einsteiger und ermöglichen Qualifizierung regional vor Ort. 


Das Curriculum besteht aus folgenden Seminaren: 

  • Einstieg: "Einführungskurs Erlebnispädagogik" - 3-tägig, 14.-16. April 2023
  • Methodisches Praxis-Modul I und II - jeweils 2-tägig. Zur Auswahl stehen: 
    • Fortbildung "Stockfechten als erlebnispädagogische Methode": 22.-23. April 2023
    • Fortbildung "Baumhaus-Bauen als erlebnispädagogische Methode": 06.-07. Mai 2023
    • Fortbildung "Kanu-Befahrung einfacher Fließgewässer mit Gruppen": 10.-11. Juni 2023
    • Fortbildung "'Wildnispädagogik I": 17.-18. Juni 2023
    • Fortbildung "Erlebnispädagogisches Bogenschießen mit Gruppen": 24.-25. Juni 2023
    • Fortbildung "Wildnispädagogik II": 30. September - 01. Oktober 2023
    • Fortbildung "Naturpädagogik": 07.-08. Oktober 2023
  • Alternativ zu den Praxis-Modulen I und II kann auch eine der beiden Hochseilgarten-Ausbildungen gewählt werden:
    • Ausbildung "Betreuer*innen im traditionellen Hochseilgarten": 27. April - 01. Mai 2023
    • Ausbildung "Aufbau und Betrieb von vertikalen temporären Kletterelementen": 19.-21. Mai 2023 + Ausbildung "Allgemeiner Retter*in im Hochseilgarten": 26.-28. Mai 2023
  • Abschluss: "Meine berufliche Identität als Erlebnispädagog*in" - 2-tägig, 25.-26. November 2023
  • Weitere Module können auf Wunsch belegt und dem Zertifikat hinzugefügt werden.

 
Voraussetzungen
:

  • 18 Jahre
  • Vorerfahrung in der Arbeit mit Gruppen wäre wünschenswert
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 2 Jahre)
  • Für die Ausbildungen im Kletterbereich: Vorerfahrung im Klettersport - mindestens DAV-Kletterschein
  • Für die Kanu-Fortbildung: Vorerfahrung im Kanu-Fahren

 

Nach Besuch des zwei-tägigen Abschluss-Seminars "Meine berufliche Identität als Erlebnispädagog*in" vergeben wir das Zertifikat "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

 

  • Kosten: Paketpreis 680 € -  Ihr spart mindestens 20 % im Vergleich zur Buchung der Einzel-Veranstaltungen!
    • Start: Einführungskurs Erlebnispädagogik
    • Methodisches Praxis-Modul I
    • Methodisches Praxis-Modul II
    • Alternativ: Ausbildung im Hochseilgarten (siehe oben)
    • Abschluss-Seminar "Meine berufliche Identität als Erlebnispädagog*in
  • Wichtig für die Anmeldung: Bei der Buchung der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik" gebt bitte im Notifzfeld die Praxismodule an, welche ihr besuchen möchtet. Danke!
  • Hier zum Online-Anmeldeformular
*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.
 
 

 

Ausbildung "DAV-Kletterschein"

Für mehr Sicherheit in Kletterhallen startete der Deutsche Alpenverein DAV 2005 die Aktion "Sicher Klettern". Herzstücke sind dabei die beiden Kletterscheine "Toprope" und "Vorstieg".
Sie bauen aufeinander auf und sind ein Nachweis für die erfolgreich absolvierte Ausbildung zum sicheren Klettern und verantwortungsvollen Sichern. Der DAV-Toprope-Schein kann im Rahmen dieses Wochenendkurses erworben werden. Die Absolvent*innen bekommen einen DAV-Ausweis, sowie eine ausführliche Broschüre mit den Inhalten der Ausbildung überreicht.
  • Kletterschein Toprope: Dieser Kurs eignet sich für Kletteranfänger*innen und Sicherungsneulinge, da er zum selbstständigen und sicheren Topropeklettern befähigt. Prüfungsinhalte sind das richtige Anseilen, Einlegen der Sicherung, Partnercheck und Selbstkontrolle, Ablassen, sowie Topropeklettern & Falltest. 
  • Kletterschein Vorstieg: Für Fortgeschrittene - Ziel ist das selbstständige Vorsteigen mit dem dazugehörigen Vorstiegssichern. Zu den Inhalten vom Kletterschein Toprope kommt Vorstiegsichern, Sicherungsverhalten, im Vorstieg Klettern und Verhalten an der Umlenkung hinzu.

Auch Personen, die bereits klettern, aber keine Ausbildung genossen haben, können die Prüfung zum Kletterschein absolvieren und haben somit die Gelegenheit, sich sicherungstechnisch auf den neuesten Stand zu bringen. Ein "Sicherungstraining" kann hier ausreichend sein für den "Vorstiegs-Schein". Wenn ihr euch unsicher seid, ob ihr schon als "erfahren" gelten könnt, wendet euch bitte  direkt an uns. Gegebenenfalls könnt ihr dann den Kurs verkürzt besuchen. 

Weder der Kletterschein Toprope noch der Kletterschein Vorstieg befähigen dazu anderen Menschen das Sichern weiterzuvermitteln. Dies ist vor allem in der pädagogischen Arbeit zu beachten! Die Scheine dienen lediglich als Nachweis für euch und ggbfs. euren Arbeitgeber, dass ihr selbst das "sichere Sichern" beherrscht, darin eine Prüfung absolviert habt und somit andere Menschen verantwortungsvoll sichern könnt. Für weitere Infos oder eine kurze Beratung meldet euch gerne bei uns - oder stöbert auf der DAV-Homepage.
 
  • Ausbildung "DAV-Kletterschein": 24.-25. Februar 2023
  • Dauer: 9 h an 2 Tagen
    • Freitag 17-20 Uhr, Samstag 10-17 Uhr
  • Ort: Kletterhalle der Propstey St. Josef in Taben-Rodt
  • Ausbilder: Malik Jung (DAV Kletterbetreuer) & Natalie Luckner (DAV Kletterbetreuerin)
  • Kosten: 95 €
*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

 

Ausbildung "Erste Hilfe Outdoor für Gruppen mit der Outdoorschule-Süd e.V."

Die Erlebniswerkstatt Saar e.V. bietet in Zusammenarbeit mit der Outdoor Schule Süd jedes Jahr zu Beginn der Outdoor-Saison den Kurs „Erste Hilfe Outdoor“ an. Der Kurs ist für Menschen gedacht, die ehrenamtlich oder hauptberuflich mit Gruppen im Outdoorbereich unterwegs sind. Er bietet eine erstklassige Ersthelfer-Ausbildung in Kombination mit realistischen Rollenspielen im Rahmen von Szenarien aus dem Outdoor-Leben.

Der Kurs richtet sich an Mitarbeiter*innen und Übungsleiter*innen von Sektionen des DAV bzw. JDAV´s, Waldkindergärten, Landesforsten, Universitäten, die Feldforschung betreiben, gemeinnützige Verbände des Natur- und Umweltschutzes, Hochseilgärten, erlebnispädagogische Einrichtungen und alle Menschen, die als Gruppenleitung outdoor unterwegs sind. Bei unseren Gruppenseminaren stimmen wir Inhalte und Methodik genau auf die Bedürfnisse der jeweiligen Teilnehmergruppe ab.

Die Outdoor Schule Süd hat langjährige Erfahrung in der Durchführung von Erste Hilfe Seminaren outdoor und ist für die hohe Qualität ihrer Ausbildungen bekannt. Die Bescheinigung gilt als Nachweis für die Ausbildung in Erster Hilfe (8 Doppelstunden) gemäß §2 StVG i.V.m. § 19 Fahrerlaubnis-Verordnung. Ihre Gültigkeit beträgt 3 Jahre.

Die Teilnahme ist als Erstausbildung und eventuell auch als Refresher-Kurs möglich. Bitte bei der Anmeldung angeben, falls schon mal eine Erstausbildung bei der Outdorrschule gemacht wurde!

Spezielle Inhalte unserer Gruppenseminare sind z.B.:

  • professionelles Notfallmanagement
  • Umgang mit Gruppen in Notfallsituationen
  • richtiges Delegieren von Aufgaben
  • gezielt handeln in typischen Notfallsituationen
  • Termin: 04.-05. März 2023
  • Dauer: 2 Tage (Samstag 9 Uhr bis Sonntag 16 Uhr)
  • Ort: Gelände der Erlebniswerkstatt Saar in Taben-Rodt
  • Ausbilder:  Trainer der Outdoor Schule Süd aus Freiburg
  • Kosten: 190 € (inklusive Zertifikat der Outdoorschule-Süd e.V. & Buch "Erste Hilfe Outdoor")

Weitere Informationen zum Kurs findet Ihr hier...

Hier das Online-Anmeldeformular.

 *Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

"Trainer*innentag der Erlebniswerkstatt Saar"

Jedes Jahr bieten wir unseren Trainer*innen zu Beginn der Saison neue Impulse aus der Welt der Erlebnispädagogik. Wir präsentieren neue Modelle, Methoden, Übungen oder Projekte aus dem Bereich des handlungsorientierten Lernens, die uns im vergangenen Jahr auf Messen, Kongressen, Fortbildungen oder im Austausch mit Kolleg*innen begeistert haben. 

Auch an diesem Tag steht das eigene Erleben im Vordergrund. Gerade für uns Trainer*innen, die wir ständig in der Rolle der Anleitung und Prozessbegleitung Team-Übungen anmoderieren und auswerten, ist es wichtig, auch selbst wieder einmal zu erleben, wie gruppendynamische Übungen auf uns wirken und wie sie uns und die Gruppe verändern.

 

Positiver Nebeneffekt ist natürlich das Team-Building im Trainer*innen-Team. Wir wollen schließlich das, was wir predigen, auch selbst leben. Und ehrlich gesagt: es macht unheimlich Spass, mal wieder  in der Teilnehmenden-Rolle zu sein...

 

  • TERMIN: 25. März 2023  
  • Dauer: 1 Tag (09-17 Uhr)
  • Ausbildungsort: Erlebniswerkstatt Saar in Taben-Rodt
  • Referent*innen: Andreas Puschnig & Elisa Roth-Walraf
  • Kosten:  Die Teilnahme ist für Trainer*innen der Erlebniswerkstatt Saar e.V. verpflichtend und kostenlos. Für Menschen, die Interesse an einer Mitarbeit haben ist die Teilnahme nach einem Kennenlerngespräch möglich.

Hier zum Online-Anmeldeformular

 

 

 

Refresherkurs für "Betreuer*innen & Retter*innen für Hochseilgärten"

Alle ERCA Zertifikate besitzen eine Gültigkeit von 3 Jahren. Nach diesen 3 Jahren "ruht" das Zertifikat für ein Jahr - d.h. es ist nicht mehr gültig, kann aber durch den Besuch eines Refresher-Kurses wieder aktiviert werden. Nach 4 Jahren ohne Refresher-Kurs erlischt das Zertifikat. Diese Fortbildung richtet sich daher an alle Seilgarten-Trainer*innen, die ihr Zertifikat verlängern und auf dem neuesten Stand bleiben wollen. 

Der Auffrischungskurs dauern einen Tag, richtet sich nach den Standards der European Ropes Course Association (ERCA) und verlängert die Gültigkeit des ERCA-Zertikikats für weitere 3 Jahre. An diesem Tag können sowohl Hochseilgarten-Betreuer*innen für traditionelle Seilgärten als auch allgemeine Hochseilgarten-Retter*innen ihre Ausbildung auffrischen. Die Erlebniswerkstatt Saar e.V. empfiehlt jedem/r Hochseilgarten-Trainer*in jährlich einen Refresherkurs zu besuchen, um sicher zu gehen, dass man zu Beginn der Saison auf dem neuesten Stand der Technik ist. 

  • TERMIN: 26. März 2023 
  • Dauer: 1 Tag (9-18 Uhr)
  • Ort: Taben-Rodt
  • Ausbilder: Ausbildungsteam der EWS
  • Kosten: 90 € 
    • Für aktive Trainer*innen der Erlebniswerkstatt Saar e.V. (mind. 5 Einsatztage in 2021-2022) kostenlos und verpflichtend.

Hier das Online-Anmeldeformular. 

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

 

Fortbildung "Einführungskurs Erlebnispädagogik"

Der Basiskurs richtet sich an alle, die sich fundiert über das Konzept "Erlebnispädagogik" informieren und erste praktische Kompetenzen in der Anleitung von erlebnispädagogischen Programmen erwerben wollen. Erlebnispädagogik hat sich als fester Bestandteil der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit und der betrieblichen Aus- und Weiterbildung etabliert. Doch was hat es mit diesem Konzept genau auf sich? Wann ist etwas "erlebnispädagogisch"? Welche Modelle stehen dahinter? Wie leite ich erlebnispädagogische Lern-Sequenzen an?

Der 3-tägige Basiskurs Erlebnispädagogik möchte Menschen einen guten Einstieg in die Praxis der erlebnispädagogischen Arbeit geben. Hierzu werden wir - getreu dem Motto "Mit Kopf, Herz und Hand" - sowohl theoretische und praktische Inhalte als auch Möglichkeiten zur Selbstreflexion geben. Ziel des Basiskurses ist es, ein eigenes Verständnis von Erlebnispädagogik zu entwickeln,  die gängigen theoretischen, wertorientierten und historischen Grundlagen kennen zu lernen und Basis-Kompetenzen in der Anleitung von erlebnispädagogischen Aktivitäten und Programmen zu erwerben. 

 

Der Basiskurs Erlebnispädagogik dient auch als Einstiegs-Seminar zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik"

Theoretische Inhalte:

  • Konzept,
  • geschichtliche Wurzeln,
  • Lern- und Wirkungsmodelle,
  • Zielgruppen,
  • Gruppendynamik, Moderation und Anleitung,
  • Medien und Methoden, 
  • Sicherheitsmanagement,
  • Recht- und Versicherung.

Praktische Inhalte:

  • Den pädagogischen Rahmen setzen,
  • Anmoderation von kooperativen Abenteuerspielen, 
  • Aufbau und Betreuung von Übungen im niedrigen Seilgarten,
  • Einsatz von Reflextionsmethoden,
  • Selbsterfahrung und Selbstreflexion.

Hier zum Online-Anmeldeformular

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

Fortbildung "Stockfechten als erlebnispädagogische Methode"

Nach dem tollen Kurs 2022 und den positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden freuen wir uns 2023 wieder Tobias Stichlmair aus Freiburg als Referenten für die Fortbildung "Stockfechten als erlebnispädagogische Methode" bei uns zu begrüßen. #


Das Fechten ist ein Urbild. Menschen aller Zeiten und Kulturen sind von dem Archetypen des "Inneren Kriegers" fasziniert. Diese Faszination spüren wir, wenn wir einen Stock in die Hand nehmen. Stöcke sind seit jeher Gegenstände, die Jung und Alt zum spielen animieren.  Wir können den Stock balancieren, drehen (auch als Feuerstab), werfen (und natürlich fangen) und Ihn zum Fechten verwenden. In der Pädagogik wird der Stock eingesetzt, um beispielsweise Wahrnehmung, gewaltfreie Kommunikation oder Empathiefähigkeit zu schulen.

In dieser Fortbildung stellen wir das Stockfechten als erlebnispädagogische Methode vor. Wir beschäftigen uns mit der archetypischen Bedeutung des Stockkampfes, den unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten im Rahmen von Programmen mit KIndern, Jugendlichen und Erwachsenen und  nehmen natürlich auch selbst den Stock in die Hände, um zu erfahren, wie es sich anfühlt Stockkämpfer*in zu sein...

 

Inhalte: 

  • Sicherheitsunterweisung 
  • Theoretischer & geschichtlicher Input
  • Schlag- & Fechttechniken 
  • Drehtechniken und Würfe mit dem Stab
  • Koordinative & Kooperative Übungen mit dem Stab 

  

Die Fortbildung Stockfechten dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik"

  • Termin: 22. - 23. April 2023
  • Dauer: 2 Tage von 09-17 Uhr
  • Ort: Erlebniswerkstatt Saar e.V. in Taben-Rodt
  • Ausbilder: Tobias Stichlmair (Sport- und Gesundheitslehrer, Dozent für Erlebnispädagogik, Naturtherapeut i.A.)
  • Kosten: 190 € (inklusive Zertifikat der Erlebniswerkstatt Saar e.V.)*

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

 

Ausbildung "Betreuer*in für traditionelle Hochseilgärten"

Der traditionelle Hochseilgarten ist eine sehr effektive Methode, um mit Gruppen Themen wie "Umgang mit Herausforderungen", "Vertrauen" und "Verantwortung" handlungsorientiert zu behandeln. Anders als beim "Adventure-Park" besteht beim traditionellen Seilgarten eine echte Abhängigkeit zwischen Kletternden und Sicherungsteam. Eine einzigartige Lernchance für alle...  

Diese Ausbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Multiplikator*innen und alle Interessierte, die mit Gruppen (Schulklassen, Jugendgruppen, Vereinen und/oder anderen Institutionen) eigenständig in traditionellen Hochseilgärten mit Team-Sicherung arbeiten wollen.

Die Aufgabe von Hochseilgarten-Betreuer*innen ist es, die Teilnehmenden auszurüsten, anzuleiten und zu beaufsichtigen. Hochseilgarten-Betreuer haben die Fähigkeit in temporären, wie auch stationären traditionellen Hochseilgärten zu arbeiten. Sie haben Kenntnisse über Hochseilgarten-Elemente und deren Anwendung, programm-spezifische Aufgaben, sicherheitstechnische Begleitung der Teilnehmenden und Interventionen im Rahmen von Seilgarten-Programmen. Die Ausbildung endet mit einer theoretischen & praktischen Prüfung. Nach bestandener Prüfung wird das Zertifikat "Betreuer*in für traditionelle Hochseilgärten" erteilt. Die Ausbildung folgt den Standards der European Ropes Course Association (ERCA). 

 

Die Ausbildung dient auch als "Methodisches Praxis-Modul I und Il" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik"

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Materialkunde
  • Seil- und Knotenkunde
  • Sicherungstechniken und Sicherungsarten
  • Einweisungsgespräche und Checklisten
  • Betrieb aller vorhandenen Übungsarten
  • Recht- und Versicherungskunde
  • Aufbau einer Hochseilgarten-Anlage
  • Überprüfung der Anlage

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 2 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung
  • Höhentauglichkeit, erste Erfahrungen im Klettern

 

 

 

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.  

 

 

 

Fortbildung "Baumhaus-Bauen als erlebnispädagogische Methode"

Baumhäuser bauen liegt voll im Trend. Doch wie lassen sich Baumhäuser im Rahmen von Jugendprojekten - also mit Unterstützung von Kindern und Jugendlichen - sicher bauen? Welche statischen Voraussetzungen und Sicherheitsmaßnahmen muss ich dabei beachten? Wie sieht der Baumhaus-Bau aus bau-und versicherungsrechtlichen Perspektive aus und wie gestalte ich ein erlebnispädagogisches Programm rund um das Thema Baumhaus? All diese Fragen werden im Laufe der Fortbildung beantwortet...

 

Die Erlebniswerkstatt Saar e.V. baut seit ca. 10 Jahren im Rahmen von Freizeitmaßnahmen mit Kindern und Jugendlichen Baumhäuser. Was klein begann, ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit geworden. Wir möchten gerne die Erfahrungen, die wir im Laufe dieser vielen Jahre mit erlebnispädagogischen Programmen rund ums Baumhaus erworben haben, an Multiplikator*innen und andere Interessierte weitergeben. 

 

Die Fortbildung Baumhaus-Bauen dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Materialkunde
  • Seil- und Knotenkunde
  • Statische Berechnung
  • Planung der Maßnahme
  • Sicherheitsmanagment
  • Rechtliches

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 2 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung
  • Höhentauglichkeit 

Hier zum Online-Anmeldeformular

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden. 

 

 

 

Fortbildung "Autorität durch Beziehung - oder wie kann der Ausstieg aus dem Machtkampf gelingen?"

In pädagogischen Settings haben pädagogische Fachkräfte es zunehmend mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die wenig positive oder verlässliche Bindungserfahrungen gemacht haben und mit starken Reifeverzögerungen, Lernschwierigkeiten und/oder Beeinträchtigungen in der Persönlichkeitsentwicklung auf sich aufmerksam machen. Diese jungen Menschen stellen Fachkräfte zunehmend vor große fachliche Herausforderungen. Gleichzeitig gibt es noch keine flächendeckende Erkenntnisse oder Konzepte, um diesen Kindern und Jugendlichen einen angemessenen, wertschätzenden und entwicklungsfördernden Umgang zu ermöglichen.

Die Konzepte der „Neuen Autorität“ und der „Professionellen Präsenz“ von Haim Omer zeigen dabei Wege auf, wie dies gelingen kann. Diese haben vor allem ethische und moralische Aspekte im Blick und wahren so u.a. die Persönlichkeitsrechte von Kindern und Jugendlichen. Im ersten Teil des Workshops geht es darum das Konzept Haim Omers kennenzulernen. Mit Hilfe von Inputs, praktischen Beispielen und Wahrnehmungsübungen soll aufgezeigt werden, wie eine professionelle Haltung entwickelt und eine Handlungsfähigkeit hergestellt werden kann. Im zweiten Teil des Workshops wird mit Hilfe der kollegialen Beratung ein Instrument vorgestellt, mit dem die Teilnehmenden eigene Fallbeispiele reflektieren und vor dem Hintergrund des Konzeptes der Neuen Autorität neue Handlungsimpulse erhalten können.

Die Bereitschaft eigene Praxisbeispiele zur Verfügung zu stellen und die eigene pädagogische Haltung zu reflektieren sollte mitgebracht werden. 

 

  • Termin: 13.-14. Mai 2023
  • Dauer: 2 Tage  (jeweils von 09 - 17 Uhr)
  • Ort: Erlebniswerkstatt Saar in Taben-Rodt
  • Ausbilder: Thomas Feilen (Diplompädagoge, Erlebnispädagoge, Supervisor)
  • Kosten: 190 € (inklusive Zertifikat der Erlebniswerkstatt Saar e.V.)*

Hier zum Online-Anmeldeformular

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

 

 

Ausbildung "Konstrukteur*in für temporäre vertikale Kletterelemente"

Nicht jede*r hat einen stationären Hochseilgarten zur Verfügung, um mit der eigenen Gruppe erlebnispädagogische Programm durchzuführen. Doch neben den fest-installierten Seilgärten lassen sich sogenannte temporäre - also zeitlich begrenzt nutzbare - Anlagen aufbauen. Geeignete Bäume oder Fixpunkte, Material und entsprechende Kenntnisse vorausgesetzt kann man auch vor Ort das Erlebnis Seilgarten möglich machen.

Die Ausbildung "Konstrukteur*in für temporäre Hochseilgärten" wurde vom europäischem Fachverband für Seilgärten - der ERCA (European Ropes Course Association) - mit dem ERCA-Ausbildungs-Rahmenlehrplan 2022 neu geregelt und in drei verschiedene Ausbildungsschritte unterteilt. Mit dem bzw. der "Konstrukteur*in für temporäre vertikale Kletterelemente" bieten wir die erste dieser drei Ausbildungsstufen an. Sie beschäftigt sich mit Aufbau und Betrieb von temporären vertikalen Kletterelementen wie z.B. einer Strickleiter, den Monkey Tree-Klettergriffen, dem Kistenklettern oder der Himmelsleiter).

Der Vorteil von temporären Anlagen liegt in der höheren Flexibilität und in den - verglichen mit einer stationären Anlage - relativ geringen Kosten. Die Anforderungen an eine*n Konstrukteur*in für temporäre Hochseilgärten sind allerdings sehr hoch. Er bzw. sie muss in der Lage sein, eine temporäre Anlage aufzubauen, zu betreiben, sinnvoll anzuleiten und wieder abzubauen. 

Die Ausbildung vermittelt sowohl das technische Know-How und das Hintergrundwissen als auch die pädagogischen Grundlagen für die erlebnispädagogische Arbeit mit temporären vertikalen Kletterelementen. Sie folgt dem Ausbildungscurriculum der European Ropes Course Association (ERCA).

 

Die Ausbildung dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik"

 

Theoretische Schwerpunkte:

  • Normen und ERCA Standards
  • Recht und Versicherung
  • Risikoanalyse
  • Notfallpläne
  • Statik
  • Ausrüstungskunde
  • Baum und Umwelt
  • Sicherheitsmanagement

Praktische Schwerpunkte:

  • Techniken zum Auf- und Abbau von Anschlagpunkten in Bäumen
  • Knoten
  • Sicherungstechniken
  • Grundlagen zu Seilzugangs- und Positionierungstechniken
  • Aufbau von ablassbaren Systemen
  • Praktische Durchführung von Programmen

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 2 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung
  • DAV-Toprope-Schein oder höher stehende Kletterausbildung
  • Ausbildung Allgemeiner*r Retter*in für Hochseilgärten (kann auch noch im Nachhinein erworben werden)

Hier zum Online-Anmeldeformular

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.  

 

 

 

Ausbildung "Allgemeine*e Retter*in in Hochseilgärten"

Retter*innen in Hochseilgärten  haben die Aufgabe, Teilnehmende im Hochseilgarten aus jeder Position sicher zurück auf den Boden zu bringen. Die Retter*innen-Qualifikation baut auf der Qualifikation zum/r Hochseilgarten-Betreuer*in auf und schließt somit alle Fähigkeiten und Anforderungen des/der Betreuer*in mit ein. 

 Die Ausbildung zum/zur allgemeinen Retter*in in Hochseilgärten ist für mobile, temporäre sowie permanente traditionelle Seilgärten gültig. In Rahmen der Ausbildung werden Interventions- und Rettungstechniken vermittelt, eingeübt und geprüft, die sicher stellen, dass alle Teilnehmenden in jeder Situation und Position innerhalb des Hochseilgartens in kürzester Zeit zurück auf den Boden gebracht werden können. Die Ausbildung endet mit einer theoretischen & praktischen Prüfung. Nach bestandener Prüfung wird das Zertifikat "Allgemeine Retter*in für Hochseilgärten" erteilt. Die Ausbildung folgt den Standards der European Ropes Course Association (ERCA).

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Materialkunde
  • Seil- und Knotenkunde
  • Interventionsmethoden
  • Aktiv- und Passivrettung vom Element und von der Plattform
  • Sicherheitsmanagment
  • Unfallmanagement

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 2 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung
  • Höhentauglichkeit
  • Ausbildung zum/zur Betreuer*in für traditionelle Seilgärten

 

Hier zum Online-Anmeldeformular

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

 

Fortbildung "Kanu-Befahrung einfacher Fließgewässer mit Gruppen"

Wir leben hier in einer Gegend, die geprägt ist von den Flusstälern der Mosel, Saar und Sauer. Was liegt da näher, als sich aufzumachen und diese sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften vom Kanu aus zu erkunden.

Auch für die Teamentwicklung hat das Kanufahren einiges zu bieten: wer schon mal mit seiner Kanu-Besatzung unfreiwillig im Zick-Zack über den Fluß gefahren ist, weiß genau wie wichtig Kommunikation, Achtsamkeit und das sich aufeinander "Ein-Tunen" beim gemeinsamen Kanufahren sind. 

 

Mit dieser Fortbildung wollen wir euch ganz praxisnah und auf den Einsatz an unserem "Haus-Fluss" - der Saar - bezogen alles Wissenswerte über die Kanu-Befahrung einfacher Fließgewässer mit Gruppen beibringen. Durch die Teilnahme solltet ihr die nötigen Kompetenzen und Kenntnisse erwerben, um eine Gruppe bei einer Kanuwanderung auf einfachen Fließgewässern gemeinsam mit einem Kanu-Guide begleiten zu können. Die Fortbildung ist also kein Ersatz für die Ausbildung zum Kanu-Guide...

 

Die Fortbildung dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Grundlegende Paddelschlagtechniken,
  • Rettung im Wasser
  • Kanu Transport/Verladen
  • Gepäcktransport
  • Kehrwasser-Ein-und Ausfahrten
  • Seilfähre Manöver
  • Flussmorphologie
  • Rechtliches auf Wasserstraßen
  • Naturschutz

Voraussetzungen:

  • 18 Jahre
  • Ersthelferausbildung (nicht älter als 2 Jahre)
  • gute körperliche Verfassung
  • Paddelvorerfahrung 

Hier zum Online-Anmeldeformular

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

 

Fortbildung "Wildnispädagogik I"

„Den Reichtum eines Menschen kann man an den Dingen messen, die er entbehren kann, ohne seine gute Laune zu verlieren.“ —  Henry David Thoreau


Im Rahmen dieser zweitägigen Fortbildung werden wir uns einen großen Schritt raus aus unserem alltäglichen Leben und den gewohnten zivilisierten Gefilden begeben und gemeinsam die Faszination "Wildnis" auf uns wirken lassen. Unter freiem Himmel, inmitten des Hunsrücks der Witterung ausgesetzt wollen wir hier erste Einblicke in das Thema "Wildnispädagogik" sammeln. 

Wir beschäftigen uns mit den Begrifflichkeiten "Wildnispädagogik" und "Survival" und zeigen sowohl Überschneidungen als auch Differenzen auf. Praktisch werden wir uns unter anderem mit den klassischen Themen "Lagerbau", "Feuer machen" und "Orientierung" beschäftigen. Natürlich wird auch der Blick auf das Thema "Sicherheits- und Risikomanagement" nicht fehlen. 

Ziel der Fortbildung ist es euch noch stärker für das große Thema "Wildnis" zu begeistern, die eine oder andere "Outdoor-Skill" zu vermitteln und vor allem euch in die Lage zu versetzen, das alles in einem pädagogischen Kontext im Rahmen von Programmen für Kinder und Jugendliche einsetzen zu können.

 

Einmal "Feuer gefangen" werdet ihr mit Sicherheit die heimischen Wälder, sowie das nächste Lagerfeuer mit etwas anderen Augen sehen. 

 

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Einführung in die Wildnispädagogik 
  • Lagerbau 1 ( Schwerpunkt Tarp + kleine Knotenkunde )
  • Feuer 1 + Feuerküche für Abendessen
  • Coyote Teaching  
  • Orientierungswanderung
  • Wildkräuter Exkursion
  • Risikomanagement und Rechtliches

Voraussetzungen

  • körperliche Fitness da mehrstündige Orientierungswanderungen geplant sind ( ca 10 km und 300 hm )

 

Die Fortbildung dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

Hier zum Online-Anmeldeformular

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden. 

 

 

 

Neu: Fortbildung: "Erlebnispädagogisches Bogenschießen mit Gruppen"

Entdecke die Faszination des Bogenschießens - Erlebe das Wechselspiel von Anspannung und Entspannung für Körper, Geist und Seele - Folge dem Pfeil ins Ziel!

Wir lehren die relevanten Techniken rund um das Erlebnispädagogische Bogenschießen mit Gruppen. Dabei erproben wir verschiedene Schießstile, Bogengattungen und Zieltechniken.

Der Schwerpunkt liegt auf dem traditionell angelehnten Schießen unter Einbezug der intuitiven Zielfähigkeit. Diese Technik hängt eng mit dem Wissen und der Erfahrung um den Umgang mit dem Bogen und der Vielzahl an gemachten Schüssen zusammen, woraus sich allmählich ein Gefühl für den Bogen, das Verhalten der Pfeile und die eigene Schusstechnik ergibt.

Das erlebnispädagogische Bogenschießen verspricht vielfältige, pädagogisch wertvolle Potenziale, welche wir mit den entsprechenden Methoden und Aufbereitungen erproben und vermitteln wollen. Darüber hinaus greifen wir spezifische Themen des Bogenschießens auf und bringen diese ins Gespräch mit persönlichen Fragen. 

 

Inhaltliche Schwerpunkte: 

  • Einführung in die Bogen- und Pfeilkunde
  • Stil-, Schieß- und Zieltechniken
  • Anleitungs-, Lehr- und Trainingstechniken
  • Methodische Umsetzungen zum Bogenschießen mit Gruppen
  • Erlebnispädagogische Reflexions- und Transfermöglichkeiten
  • Rechtliche und sicherheitsrelevante Grundlagen
  • Praktische Anleitungs- und Durchführungserprobung eines Programms
 

Die Fortbildung dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

  • Termin: 24.-25. Juni 2023
  • Dauer: 2 Tage  
    • Samstag von 10-23 Uhr (wegen Nachtaktion)
    • Sonntag von 9-17 Uhr
  • Ort: Erlebniswerkstatt Saar e.V. in Taben-Rodt
  • Ausbilder: Tom Frahm
    • Wildnis- und Erlebnispädagoge (IfEP)
    • Schießsportleiter und Bogentrainer (DFBV)
    • Trainer für therapeutisches Bogenschießen (InfEr)
  • Kosten: 190 € (inklusive Zertifikat der Erlebniswerkstatt Saar e.V.)*

Hier zum Online-Anmeldeformular

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden. 

 

 
 
 

Fortbildung "Wildnispädagogik II"

"Wildnis ist Kern der Natur, und das Herz von Naturschutz. Mehr Wildnis wagen heißt mehr Leben spüren." - Michael Altmoos


Auch mit unserer zweite Fortbildung zum Thema Wildnispädagogik dieses Jahr wollen wir gemeinsam den Schritt raus aus dem Alltag hinein in die Thematik "Wildnis" wagen. Neben einer Einführung in die Begrifflichkeit möchten wir uns der Wildnispädagogik ganz praktisch nähern und sie in dieser Fortbildung für alle Teilnehmenden erlebbar machen. Inmitten der heimischen Wälder werden wir nicht nur theoretisch lernen, was Coyote Teaching bedeutet, sondern dieses mithilfe aller Sinne erfahrbar machen. Lernt, wie man über offener Flamme kocht, sich ein Lager baut und mit Alt und Jung Tarnspiele veranstaltet. Auch die Knotenkunde, sowie Sicherheits- und Risikomanagement werden behandelt. Für das vollständige Eintauchen in die Wildnis besteht die Möglichkeit, in der Nacht von Samstag auf Sonntag in eben dieser zu übernachten.

Die Fortbildung hat zum Ziel, euch praktische Komponenten der Wildnispädagogik näher zu bringen und euch zu befähigen, im Rahmen der pädagogischen Arbeit damit tätig zu werden. Gleichzeitig hoffen wir, dass wir euch noch mehr für das Thema Wildnis begeistern können.

 

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Einführung in die Wildnispädagogik 
  • Lagerbau (Laubhütte und Tarpbau)
  • Risikomanagement und Rechtliches 
  • Werkeln ( Schnitzen + Glutbrennen + Feuerbogen Bau ) 
  • Feuerküche ( Abendessen )
  • Tarnspiele
  • Coyote Teaching 
  • Pilz Safari 
  • Abschlusszeremonie 

 

Die Fortbildung dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

  • Termin: 30. September - 01. Oktober 2023
  • Dauer: 2 Tage mit Übernachtung 
    • Samstag: 9 Uhr Start
    • Sonntag: 17 Uhr Ende
  • Ort: Waldstück Nähe Edrieshütte (Reinsfeld)
  • Ausbilder: Malik Jung - Mitglied des Ausbildungsteams der Erlebniswerkstatt Saar e.V. 
  • Kosten: 190 € (inklusive Zertifikat der Erlebniswerkstatt Saar e.V.)*

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden. 

 

 

 

Fortbildung "Naturpädagogik" mit Natalie Luckner

„Wir lernen nicht, indem wir Schlüsse ziehen, sondern durch direkten Umgang mit einer Sache.“ 

Getreu dem Zitat von Henry David Thoreau steht an diesem Wochenende vor allem das eigene Erleben in und mit der Natur im Vordergrund. Die Fortbildung Naturpädagogik beruht auf Achtung und Respekt gegenüber der Mitwelt und schafft so eine emotionale Grundlage für einen nachhaltigen Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen.

Die Fortbildung weckt Interesse und Begeisterung und initiiert und begleitet ein ganzheitliches, lebensnahes Lernen. Dazu braucht es Methoden, die die bunte Vielfalt der Natur und unserer Beziehungen zu ihr aufgreifen und widerspiegeln. Dabei orientieren wir uns an der Zielvorstellung der Ganzheitlichkeit. Das bedeutet, die Menschen sollen in ihren unterschiedlichen Wesensbereichen angesprochen werden. Dazu gehört z.B. der affektive, emotionale Aspekt genauso wie der kognitive und der körperliche. Die von Pestalozzi geprägte Formel einer Pädagogik mit Herz, Hand und Kopf hat also auch die Naturpädagogik maßgeblich beeinflusst.

Zu den wesentlichen methodischen Ansätzen der Naturpädagogik gehören vor allem:

  • Sinnliche Wahrnehmung, 
  • Spiel,
  • forschendes Entdecken,
  • naturkundliche Wissensvermittlung 
  • Leben in der Natur,
  • handwerkliches und künstlerisch-kreatives Tun,
  • Natur als Nahrung und als Heilmittel,
  • meditative Naturbegegnung,
  • kulturelle Elemente wie Geschichten, Lieder etc.

Die Fortbildung dient auch als "Methodisches Praxis-Modul" zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik".

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden. 

 

 

 

 

"Live-Coaching für Erlebnispädagog*innen"

Auf Anregung unserer Trainer*innen bieten wir dieses Jahr erstmals das Modul "Live-Coaching für Erlebnispädagog*innen" an. Das Konzept wurde von Thomas Feilen für uns entwickelt und ist für alle interessant, die gezielt ihre Trainer*innen-Persönlichkeit weiterentwickeln und einen Blick auf das eigene Leitungs- und Moderationsverhalten werfen möchtet.

Während die Methode des "Live-Coaching" in anderen Bereichen - beispielsweise bei der therapeutischen Ausbildung - bereits zum Standardverfahren gehört, ist sie in der Erlebnispädagogik  noch neu. Die Idee ist, dass der bzw. die Trainer*in in einer echten Trainingssituation von unserem Supervisor Thomas Feilen begleitet, beobachtet und gefilmt wird. Im Rahmen eines Workshop-Tages und im Gruppenkontext mit anderen Teilnehmenden wird dann diese Beobachtung gemeinsam besprochen, analysiert und diskutiert. Ziel ist es, den bzw. die Trainer*in bei der Reflexion des eigenen pädagogischen Handelns zu unterstützen und u.U. alternative Handlungsoptionen zu entwickeln.  

 

Das Format beinhaltet folgende Module:

  • Vorgespräch per Videokonferenz, Dauer: 30 Minuten, Inhalt: Kennenlernen; Auftragsklärung; Klärung der organisatorischen Dinge;
  • Begleitung durch den Supervisor bei einem Training/Seminar, Dauer: 60 Minuten, Inhalt: Beobachtung und Videoaufzeichnung des jeweiligen Auftrags (z.B. Anmoderation von Knoten; Reflexion eines Kooperationsspiels; etc.)   
  • Coaching, Dauer: Seminartag 7 h, 10-17 Uhr. Inhalt: Einführung ins Feedback; Auswertung der Videoaufzeichnungen und der Arbeitsaufträge der einzelne Teilnehmer*innen

 

  • TERMIN: nach Vereinbarung und 04. November 2023
  • Ort: Erlebniswerkstatt Saar in Taben-Rodt
  • Ausbilder: Thomas Feilen (Diplompädagoge, Erlebnispädagoge, Supervisor)
  • Kosten: 210 € abzüglich persönlichem Rabatt
    •  die Teilnahme ist nur für Trainer*innen der Erlebniswerkstatt Saar e.V. möglich. 

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*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.

 

 

 

Fortbildung "Meine berufliche Identität als Erlebnispädagog*in - Reflexionen, Impulse und Austausch"

In diesem Seminar geht es um die Reflexion und Integration der eigenen persönlichen Erfahrungen als Pädagog*in in der erlebnispädagogischen Praxis. Wie sehe ich meine Rolle als Erlebnispädagog*in? Wie wirkt sich mein Rollenverständnis auf mein pädagogisches Handeln aus? Welche Lernerfahrungen konnte ich als Anleiter*in in erlebnispädagogischen Lernkontexten selber machen? 

Das Seminar ermöglicht es die eigene professionelle Rolle zu reflektieren und eine persönliche Verortung vorzunehmen. Wir möchten die Teilnehmenden darin unterstützen die eigene berufliche Identität als Erlebnispädagog*in weiter zu entwickeln. Dabei steht die Auseinandersetzung mit den erworbenen Softskills und der eigenen Haltung im Vordergrund. 

Methodisch stellen wir unterschiedliche Lernsituationen zur Verfügung: Einzel- und Kleingruppenarbeit in und mit der Natur, kleinere Inputs und Theorieeinheiten zu theoretischen Modellen. Die Moderation von kleinen Übungen vor der Lerngruppe und die Überprüfung von Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person runden dies ab.

Die Bereitschaft die eigene Trainer*innen-Persönlichkeit zu reflektieren, sollte mitgebracht werden. 

Dieses Seminar steht allen Interessierten offen, die in einem erlebnispädagogischen Trainer*innen-Kontext tätig sind und/oder bereits eine erlebnispädagogische Qualifikation erworben haben.     

  

Die Fortbildung dient auch als Abschluss-Seminar zum Erwerb der "Basisqualifikation Erlebnispädagogik"

  • Termin: 25.-26. November 2023
  • Dauer: 2 Tage (jeweils von 09-17 Uhr)
  • Ort: Erlebniswerkstatt Saar e.V. in Taben-Rodt
  • Ausbilder: Thomas Feilen (Diplompädagoge, Erlebnispädagoge, Supervisor)
  • Kosten: 190 € (inklusive Zertifikat der Erlebniswerkstatt Saar e.V.)*

Hier zum Online-Anmeldeformular

*Die Kosten können ggfs. durch die Mitarbeit bei Programmen abgegolten werden.